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Kregcyk, Kregcyk, true Rudy
* 1925-03-1414.3.1925 Wien, † 2011-06-044.6.2011 Biel/CH. Tenorsaxophonist, Trompeter, Bandleader, Komponist und Arrangeur. Gelernter Uhrmacher mit musikalischer Ausbildung an einem Privatkonservatorium, spielte während des Krieges im Tanzorchester des Europasenders des Reichssenders Wien und bei den legendären Sessions in der Steffldiele. Nach dem Krieg gelang es ihm, trotz einer Kriegsverletzung der rechten Hand seine musikalische Laufbahn fortzusetzen. Er spielte ein Tenorsaxophon in Spezialanfertigung und Trompete mit der linken Hand. Engagements mit seiner eigenen Band beim Sender WOFA 1946/47, in diversen alliierten Soldatenclubs und Vergnügungslokalen. Arbeit auch in anderen Formationen, wie z. B. dem Großen Tanz- und Unterhaltungsorchester des Senders Rot-Weiß-Rot unter K. Loubé. Lehrer am von W. Heidrich gegründeten und geführten Institut für Jazzmusik. K. übersiedelte 1957 nach Biel, um in der dortigen Uhrenindustrie zu arbeiten, und lebte dort zuletzt als Pensionist.
Schriften
Warum wird Jazzmusik in Österreich abgelehnt? in Die Musikwelt 1/6 (1949).
Literatur
Back 1992; Kraner/Schulz 1972; http://www.bluedanubenetwork.at/ (1/2018); pers. Mitt. R. K. (8/2003).

Autor(en)
Reinhold Westphal
Empfohlene Zitierweise
Reinhold Westphal, Art. „Kregcyk, Rudy‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 26/01/2018]