Logo IKM
OeML Schriftzug
Logo OeML
Logo Verlag

Kroemer, Kroemer, true Hugo
* 1888 -01-1818.1.1888 Zwickau/D, † 1971 -02-2222.2.1971 Graz. Pianist. Sohn von Rudolf K., Militärmusiker und späterem Mitglied des Dresdener Hoforchesters. Konzertierte schon als Kind mit seinem Bruder Richard (später Konzertmeister). 1900–06 Ausbildung in Leipzig (bei Hugo Riemann, Alfred Reisenauer und Robert Teichmüller). 1908 Lehrer am Riemann-Konservatorium in Danzig (Gdansk/PL). Studienaufenthalt in Paris, wo er Claude Debussy kennen lernte, für dessen Klaviermusik er sich nachhaltig einsetzte. 1912 von R. v. Mojsisovics nach Graz geholt, wo er als Klavierlehrer und bis 1955 als Leiter einer Konzertklasse an der Schule des Musikvereins für Steiermark (später Landeskonservatorium) wirkte. 1934/35 Präsident des Steirischen Tonkünstlerbundes. 1942 Gründung des K.-Trio A. Michl und Otto Kallab. K. bildete eine Reihe von Pianisten und Klavierlehrern aus und entwickelte eine rege Konzerttätigkeit als Pianist und Kammermusiker. Verheiratet mit Grete Berger, Dozentin des Prager Konservatoriums. Mit seiner Schwiegertochter Marianne (geb. Szkottniczky) trat er auch im Duo auf.
Ehrungen
Prof.-Titel 1930; Ehrenmitglied des Steiermärkischen Musikvereins; Musikpreis des Landes Steiermark 1961; Ehrenmitglied des Steirischen Tonkünstlerbundes 1968.
Schriften
Künstlerisches Klavierspiel. Das Problem des schönen Anschlags in ME 5 (1951/52), 15-21 und Mitt. d. Steir. Tonkünstlerbundes 34 (1968), 3–9.
Literatur
StMl 1962–66; O. Siegl in Mitt. d. Steir. Tonkünstlerbundes 34 (1968); K. S. in Mitt. d. Steir. Tonkünstlerbundes 45/46 (Dez. 1970), 16; MGÖ 3 (1995).

Autor(en)
Andrea Harrandt
Empfohlene Zitierweise
Andrea Harrandt, Art. „Kroemer, Hugo‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 06/05/2001]