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Kunz, Kunz, true Erich
* 1909 -05-2020.5.1909 Wien, 1995 -09-088.9.1995 Wien. Opernsänger, Filmschauspieler. Zunächst Studium an der Hsch. für Welthandel in Wien und diverse Anstellungen, 1933–35 Gesangsausbildung bei Theo Lierhammer und an der MAkad. bei H. Duhan. Debüt in Troppau als Osmin, weitere Engagements in Plauen/D und Breslau (Wrocłav/PL), 1940 erstes Engagement in Wien als Beckmesser, ab 1941 Mitglied der Wiener Staatsoper und regelmäßige Auftritte bei den Salzburger Festspielen. 1943 erstmals bei den Bayreuther Festspielen, zahlreiche Gastspiele und Auslandsreisen, u. a. Glyndebourne/GB, New York, Mailand, Berlin und Moskau. Mitglied des berühmten Wiener Mozartensembles u. a. als Papageno, Guglielmo, Figaro und Leporello, Auftritte in Operettenproduktionen der Volksoper Wien, u. a. in der Fledermaus, im Zigeunerbaron und im Walzertraum. Mitwirkung in Filmen, 1949 erste Rolle im Spielfilm Höllische Liebe (Regie: György Cziffra), 1955 als Schikaneder in Mozart (auch: Reich mir die Hand, mein Leben, Regie: Karl Hartl), 1958 im Dreimäderlhaus (Regie: E. Marischka). Auftritte in TV-Produktionen, v. a. als geschätzter Interpret von Wienerliedern (auch gemeinsam mit J. Patzak).
Gedenkstätten
Ehrengrab Wr. Zentralfriedhof.
Ehrungen
Kammersänger 1948; Österreichisches Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse 1959; Ehrenmitglied der Wiener Staatsoper 1969; Großes silbernes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich 1984.
Werke
Zahlreiche Schallplattenaufnahmen.
Literatur
C. Szabó-Knotik/H. Prikopa, E. K. Ein Leben für die Oper 1994; K-R 1997, 2000 u. 2002.

Autor(en)
Cornelia Szabó-Knotik
Empfohlene Zitierweise
Cornelia Szabó-Knotik, Art. „Kunz, Erich‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 29/10/2002]
Dieser Text wird unter der Lizenz CC BY-NC-SA 3.0 AT zur Verfügung gestellt. Das Bild-, Film- und Tonmaterial unterliegt abweichenden Bestimmungen; Angaben zu den Urheberrechten finden sich direkt bei den jeweiligen Medien.

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