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Kutil, Kutil, true Karl Josef
* 1920-07-1111.7.1920 Wien, † --17.03.2016 Wien. Kirchenmusiker, Organist. War ab seinem siebenten Lebensjahr Sängerknabe an St. Johann Evangelist (Wien X), wo er mit neun Jahren bereits Hilfsorganist wurde. Nach einem abgebrochenen Medizinstudium arbeitete er bis 1982 in der Versicherungsanstalt der österreichischen Eisenbahnen. 1951–58 studierte K. an der Wiener MAkad. Sologesang, Lied, Oratorium und Chorleitung. Er wirkte an verschiedenen Kirchen der Erzdiözese Wien als Kirchenmusiker (u. a. 1948–70 Organist und Chordirektor an der Minoritenkirche, ab 1953 Leiter des Jugendchores an St. Augustin, langjähriger Organist an der Stiftskirche in Wien VII, Chorregent in Großrußbach/NÖ), hierbei auch stete Bemühungen um Renovierungen und Neuanschaffungen von Orgeln. Ab 1955 Leiter des Österreichischen Volksliedkreises Dr. Illek, ab 1965 des Männerchores des Kulturvereins der österreichischen Eisenbahner. 1971–75 Dekanatspfleger für Kirchenmusik des Dekanats Ernstbrunn/NÖ, 1981 Mitglied des Wiener Männergesang-Vereins. Unterrichtstätigkeit als Musiklehrer, Beschäftigung mit Volksmusik. K. bemühte sich auch besonders um die Ausbildung blinder Organisten.
Ehrungen
Ritter u. Senator der Österr. Ehrenlegion 1991; Goldenes Verdienstkreuz vom Orden des Hl. Georg 2001; Österr. Ehrenkreuz f. Wissenschaft und Kunst 2013; Auszeichnungen des Österr. Sängerbundes u. der Stadt Stockerau/NÖ.
Schriften
Beiträge in der SK u. im Österr. Orgelforum; verschiedene Publikationen im Eigenverlag v. a. über den Muttergottesberg bei Grulich (Králíky/CZ).
Literatur
SK 39/1 (1992), 26, 42/4 (1995), 198, 47/3 (2000), 179, 48/2 (2001), 85, 57/3 (2010), 161; 61/2 (2014); http://www.friedhoefewien.at (1/2017); Mitt. Archiv MUniv. Wien.

Autor(en)
Christian Fastl
Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Kutil, Karl Josef‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 11/01/2017]