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Längle, Längle, true Michael
* 1885-03-1010.3.1885 Götzis/V, † 1978-08-1414.8.1978 Höchst/V. Lehrer, Organist, Chorleiter. Sohn eines Schmieds, erhielt früh Klavierunterricht, begann jedoch 1899 eine Schmied-Lehre. Ab 1902 war er Mitglied eines Männergesangvereins in Götzis. Nach dem Ersten Weltkrieg besuchte er die Lehrerbildungsanstalten in Feldkirch und Innsbruck, wo er auch musikalischen Unterricht erhielt (in Innsbruck u. a. von Josef M. Schwammel). Als Lehrer wirkte L. in Übersaxen/V und Höchst, wo er auch Organist und Chorregent war. 1921–64 war L. alleiniger Kirchenmusikreferent in Vorarlberg, danach stellvertretender Referent. 1925 wurde er Leiter des Vorarlberger Organistenbundes, der 1927 in den Bund zur Pflege der katholischen Kirchenmusik umgewandelt wurde.
Ehrungen
Päpstliches Ehrenkreuz „Pro ecclesia et pontifice“ 1949; Ritter vom päpstlichen Hl. Silvester-Orden 1965; Orlando di Lasso-Medaille des Allgemeinen Cäcilien-Verbandes 1973; Silbernes Ehrenzeichen des Landes Vorarlberg 1977.
Literatur
Chorbll. 6/3 (1950), 15; SK 9/2 (1961/62), 61, 11/4 (1963/64), 214, 14/1 (1966/67), 20, 17/3 (1969/70), 118, 21/2 (1973/74), 69, 21/3 (1973/74), 125, 22/3 (1974/75), 125, 22/4 (1974/75), 170, 26/1 (1978/79), 26f u. 39, 45/3 (1998), 186f.

Autor(en)
Christian Fastl
Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Längle, Michael‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 29/04/2015]