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Lang, Lang, true Klaus
* 1971 -04-2626.4.1971 Graz. Komponist und Organist. Studierte 1988–93 an der MHsch. in Graz Komposition und Musiktheorie (bei H. M. Preßl) sowie Orgel (ab 1990, Diplom 1996) und Instrumentalpädagogik (ab 1991). Ab 1993 studierte er bei Peter Michael Hamel und B. Furrer, danach (1994–96) in Bremen/D. 1993/94 war L. Organist in Graz. 1996–99 lehrte er an der Grazer MHsch. Musiktheorie. Daneben Konzerttätigkeit (Orgel, Cembalo). Ab 1999 lebte L. als freischaffender Künstler in Berlin. Seit 2006 Prof. an der MUniv. Graz, seit 2008 als Dozent für Komposition bei den Darmstädter Ferienkursen für neue Musik tätig. Kompositionsaufträge von Festivals für neue Musik wie u. a. Steirischer Herbst, Wien Modern, Maerzmusik Berlin, Osterklang Innsbruck, Tage zeitgemäßer Musik Bludenz, Lucerne Festival und Wittener Tage für neue Kammermusik. Musiktheaterarbeiten schrieb er u. a. für die Oper Bonn/D, das Hebbeltheater Berlin, das Theater Aachen/D und die Münchener Biennale. Seine Werke wurden durch Ensembles wie das Klangforum Wien, das Arditti Quartett, das Ensemble Die Reihe, das Grazer Orchester Recreation sowie durch die Chöre des WDR und SWR aufgeführt. Neben dem Komponieren widmet sich L. als Organist alter, neuer und improvisierter Musik. 2013 und 2015 spielte er seine Orgelwerke Mars attacks und 17 Symmetrien auf CD ein.
Ehrungen
Musikförderungspreis der Stadt Graz 1992; Würdigungspreis des Ministeriums 1993; Preisträger beim Musikprotokoll im steirischen herbst 1993; Arbeitsstipendium des Ministeriums 1994/95; Förderung des Ministeriums 199; Erste-Bank-Kompositionspreis 2007; Andrzej-Dobrowolski-Preis 2010.
Werke
Opern (Die Perser 2002, Architektur des Regens 2007, Der Einfluss des Menschen auf den Mond 2011); Musiktheater Königin Ök 2000, Kirschblüten. Ohr. Musiktheater für 4 Schlagzeuger 2001; Trauermusiken f. versch. Besetzung (Mnemosyne 1994, Der Atem 1995, Der weiße Wal/Die Anomalie des Wassers 1996, The forest of frost 1997); Die größte Tragik im Leben des Königs von Sipylos f. Fl., Kl. u. Live-Elektronik 1997; Der Weg des Prinzen II f. Frauenstimme u. Kammerensemble 2000; Berg. Träume (für Vc. und Chor) 2003; Klare Himmel (für Cb.) 2004; Die englischen Hände 2004; Die englischen Hände. Zwei. 2004; Missa beati pauperes spiritu 2005; dangerous foxes are illusions 2006; Drei goldene Gesichter 2007; Vom Mond 2006; The ocean of yes and no 2008; Zum Fleisch (Oratorium nach einer Legende um Bruno von Köln) 2009; Keine Bilder. Keine Namen. 2009; Requiem – Ergänzungen (zum Requiem von W. A. Mozart) 2009; Die bärtige Frau (für Orgel und Orchester) 2010; Vier Gefäße. Staub. Licht. 2011; Stufen. Linien. (Chor) 2011; The ugly horse 2012; Die hässliche Blume 2012; The ugly house. I-V 2012; Sieben Sonnengesichter 1-7 (2011/2013); Australien 2013; The thin tree 2014; Der Wechsel menschlicher Sachen (Sänger, Sprecher) 2014; Tausend Jahre (I-III) 2015; Das Brot des Todes und das Brot des Lebens 2015; Barbaras Landler 2015.
Schriften
Auf Wohlklangswellen durch der Töne Meer: Temperaturen und Stimmungen zwischen dem 11. und 19. Jahrhundert 1999; Beiträge in Musik-Zss.
Literatur
MaÖ 1997; http://ourworld.compuserve.com/homepages/KlausLang1/homepage.htm (7/2003); https://www.col-legno.com (10/2017); http://zeitvertrieb.mur.at (10/2017); www.wikipedia.org (10/2017).

Autor(en)
Alexander Rausch
Johanna Kohler
Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch/Johanna Kohler, Art. „Lang, Klaus‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 27/04/2018]