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Lang, Lang, true Otmar
* 1937 -03-2828.3.1937 Fleißen bei Eger (Plesná/CZ). Geigenbauer. Er entstammt einer Familie, die über fünf Generationen im Geigenbau tätig war und studierte zunächst Violine und Kontrabass am Salzburger Mozarteum. Ab 1953 absolvierte er in Salzburg eine Lehre bei seinem Vater Karl L. (1907–86). Nach Ablegung der Gesellenprüfung (1956) ließ er sich 1959 in Wien nieder und absolvierte 1961 die Meisterprüfung. Im folgenden Jahr machte er sich selbständig und übernahm 1973 das Geschäft von Franz Huber (1902–76) im Wiener Musikvereinsgebäude. 2002 übergab er das Geschäft an Wilfried Ramsaier-Gorbach.

Nach eigener Angabe baute L. ungefähr 50 Geigen, vorwiegend nach Guarneri del Gesù. Er war Geigenbauer der Wiener Philharmoniker und des Wiener Staatsopernorchesters, betreute aber auch die Instrumente der Wiener Hofmusikkapelle und anderer Orchester.


Literatur
A. Krotky, Der Wr. Geigenbau im 19. und 20. Jh. dargestellt am Beispiel der im Gebäude der GdM in Wien ansässigen Streichinstrumentenmachermeister, Diss. Wien 1996, 136–139; Lütgendorff 1990; Prochart 1979.

Autor(en)
Rudolf Hopfner
Empfohlene Zitierweise
Rudolf Hopfner, Art. „Lang, Otmar‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 06/05/2001]


GND
Weiterführende Literatur (OBVSG)

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