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Lange, Lange, true Fritz
* 1873 -03-077.3.1873 Wien, † 1933 -07-1111.7.1933 Wien. Pädagoge, Musikschriftsteller und Komponist. Nach Besuch der Lehrerbildungsanstalt und der Univ. Wien musikalische Ausbildung an der Musikschule Horak und am Konservatorium der GdM (u. a. Kontrapunkt bei A. Bruckner). Seit 1892 Lehrer an Wiener Schulen, auch Musiklehrer und Leiter der Opernschule Tschebulz, seit 1890 als Musikkritiker und -schriftsteller bei verschiedenen Zeitungen und Zeitschriften tätig (Ostdeutsche Rundschau, Fremdenblatt, Neues Wiener Journal, Deutsches Volksblatt, Neuigkeitsweltblatt, Urania, Deutsche Zeitung). L. sammelte auch Gedichte und Volkslieder und gab mehrere Liedsammlungen heraus.
Werke
Bühnenwerke (Singspiel Die Verlobung beim Schnellphotographen 1894; Operetten Die Liebesinsel 1909; Der Herr Inspektor; Die Vereinsmeier); Bühnenmusik (Frieden [T: Rudolf Hawel] 1902; Das Ende vom Lied [T: R. Holzer] 1917); geistliche u. weltliche Chormusik; Lieder.
Schriften
Romantische Klänge 1893; Die Vereinsmeyer 1896; Josef Lanner 1901; Josef Lanner u. Johann Strauß 1904, 21919; Franz Schubert und die Tanzmusik seiner Zeit 1906; Erinnerungen an Bruckner in Neues Wr. Journal 9.10.1906; Der Wr. Walzer 1916; Johann Strauß 1912, 21925; Johann Strauß, der Walzerkönig 1925 [Roman]; Josef Strauß, der „Schubert“ der Wr. Tanzmusik 1927.
Literatur
Czeike 3 (1994); ÖBL 4 (1969); Riemann 1961; Stieger II/2 (1977).

Autor(en)
Uwe Harten
Empfohlene Zitierweise
Uwe Harten, Art. „Lange, Fritz‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 06/05/2001]