Logo IKM
OeML Schriftzug
Logo OeML
Logo Verlag

Lazzari, Lazzari, true Sylvio (Silvio, eig. Josef Fortunat Sylvester)
* 1857 -12-3030.12.1857 Bozen/Südtirol (Bolzano/I), † 1944 -06-1010.6.1944 Suresnes bei Paris. Komponist. Trat mit acht Jahren als Geiger auf. Studierte Jus in Innsbruck, München/D und Wien (Dr. jur. 1882), dann Komposition am Pariser Conservatoire bei Ernest Guiraud und César Franck. Bis 1894 setzte er sich als Vorsitzender des Rich. Wagner-Vereins in versch. Pariser Musikzeitschriften für diesen ein. Daneben war L. Chordirigent in Monte Carlo/F. 1896 wurde er Franzose, 1898 ging er nach München und Prag. Danach lebte er (abgesehen von Reisen nach Mitteleuropa und 1918 nach Chicago/USA) zurückgezogen in Suresnes, um sich seinem Schaffen zu widmen.
Ehrungen
Ritterkreuz der Ehrenlegion 1894.
Werke
Opern (La Lépreuse [dt. Die Ausgestoßene] 1912, Le Sauteriot 1918, La Tour de feu 1925, Armor 1898 u. 1905), Bühnenmusik zu Johann Wolfgang v. Goethes Faust 1925; Lieder u. Chöre; Werke für Orch.; Kammermusik (s. Tbsp.e).
Literatur
NGroveD 14 (2001) [mit WV]; MGG 10 (2003) und 8 (1960); ÖBL 5 (1972); Riemann 1961 u. 1975; NGroveDO 2 (1992); F-A 2 (1978).

Autor(en)
Alexander Rausch
Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Lazzari, Sylvio (Silvio, eig. Josef Fortunat Sylvester)‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 06/05/2001]

MEDIEN
HÖRBEISPIELE

Con fuoco aus der Sonate für Violine und Klavier op. 24, Paris 1894

Allegro grazioso aus demTrio für Klavier, Violine und Violoncello op. 13, Paris 1886
© 2000 Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum Innsbruck

GND
Weiterführende Literatur (OBVSG)

ORTE
Orte
LINKS
Bayerisches Musiker-Lexikon Online


Österreichisches Biographisches Lexikon Online



Institut für kunst- und musikhistorische Forschungen

Publikationen zur Musikforschung im Verlag