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Leitermeyer, Leitermeyer, true Fritz (eig. Friedrich Alfred)
* 1925 -04-044.4.1925 Wien, † 2006 -02-088.2.2006 Wien. Komponist und Violinist. Ab 1942 Ausbildung an der Wiener MAkad. (bei F. Mairecker und W. Boskovsky), war bereits 1940/41 Konzertmeister im Neuen Wiener Musikverein (einem Laienorchester), 1944 Geiger im Burgtheaterorchester. 1943 zunächst Substitut, 1945–85 Mitglied des Orchesters der Wiener Staatsoper, ab 1946 auch der Wiener Philharmoniker, 1952–87 zudem der Wiener Hofmusikkapelle (als Substitut bis 1991). 1945–51 spielte L. auch im Weißgärber-, 1952 im Samohyl-Quartett. 1966 debütierte L. als Dirigent an der Wiener Kammeroper. Zunächst (ab 1941) komponierte er gehobene Unterhaltungsmusik, nach 1959 aufgenommenem autodidaktischem Studium der Kompositionstechniken des 20. Jh.s in der Tradition der Zweiten Wiener Schule, ab 1962 der sog. „Neuen Wiener Schule“ (Klangreihenlehre).
Ehrungen
Österr. Staatspreis u. Förderungspreis der Stadt Wien 1963; Prof.-Titel 1967; 3. Platz beim Prix Italia (hinter L. Nono u. K. Penderecki) 1967; Ehrenring der Wr. Philharmoniker 1971; Preis des Wr. Kunstfonds 1973; Preis der Stadt Wien für Musik 1978; Österr. Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst 1978; Goldenes Verdienstzeichen des Landes Salzburg 1981; Ehrenmedaille der Stadt Wien in Silber 1985.
Werke
Ballett- und Bühnenmusiken; Symphonien u. a. Orchesterwerke; Kammermusik; Chöre und Lieder; (vorläufiger) Nachlass in der Musikslg. der ÖNB.
Literatur
MaÖ 1997 [mit WV]; Goertz 1979 u. 1994 [mit WV]; IÖM, [Kat.] F. L. 1994 [mit WV]; Who is who in Öst. 1997; MGG 16 (1979); E. Graf in ÖMZ 19 (1964); Riemann 1975; MGÖ 3 (1995).

Autor(en)
Uwe Harten
Empfohlene Zitierweise
Uwe Harten, Art. „Leitermeyer, Fritz (eig. Friedrich Alfred)‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 06/05/2001]