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Lequile, Lequile, true Didacus Tafuri a OFM (auch Diego da; eig. Donatus Maria Tafuri)
* 1604 -02-1919.2.1604 Lequille bei Lecce/I, 1673 -01-3131.1.1673 Rom. Prediger und Geschichtsschreiber. L. trat in seiner Heimat in den Franziskanerorden ein und legte 1623 seine Profess ab. Nach philosophischen und theologischen Studien predigte er in zahlreichen Städten innerhalb und außerhalb Italiens. 1651–59 Hofprediger, Geheimrat und Hofhistoriograph in Innsbruck bei Erzhzg. Ferdinand Karl. 1653 Titularbischof von Omis (Stanici/HR) und Haustheologe in Rom bei Kardinal Girolamo di Colonna. Über sein weiteres Wirken liegen kaum Nachrichten vor. Zusammen mit Johann Ludwig Schönleben war L. Begründer der Idee, dass das Glück des Hauses Habsburg auf seiner Frömmigkeit beruhe (Pietas Austriaca). 1652 ist er in Innsbruck als Librettist einer Introduzione drammatica mit Musik von A. M. Viviani nachweisbar.
Schriften
Predigten, Gedichte, panegyrische Werke (v. a. auf das Haus Habsburg), Werke zur Gesch. Tirols und des Franziskanerordens (z. B. Hierarchia Franciscana in quatuor facies historie distributa, 2 Bde. 1664; mit autobiographischen Notizen).
Literatur
MGÖ 1 (1995); A. Coreth, Pietas Austriaca 1982; www.bautz.de/bbkl/l/lequile_d_t.shtml (9/2003); www.comune.lequile.le.it (9/2003).

Autor(en)
Christian Fastl
Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Lequile, Didacus Tafuri a OFM (auch Diego da; eig. Donatus Maria Tafuri)‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 30/09/2003]