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Leschen Leschen Wilhelm: (Löschen, Löscher), Familie
Wilhelm: * 1781 -10-2727.10.1781 Graue (Hannover)/D, † 1839 -03-011.3.1839 Wien. Klavier- und Orgelmacher. Seit 1805 in Wien, lernte er bei J. Brodmann und Johann Jakob Könige (Könnicke). 1810 erhielt L. Bürger- sowie Meisterrecht und erwarb das Gewerbe des verstorbenen Instrumentenmachers Sebastian Lengerer. Bürgermeister der Wieden, 1830 zweiter Repräsentant der Klavier- und Orgelmacher Wiens. L. zeichnete sich durch Verbesserungsversuche des Klavierbaus aus, wofür er mehrere Patente innehatte.
Ehrungen
k. u. k. Hofklaviermacher.


Sein Sohn Christoph Friedrich: * 1816/17 Wien, † 4.5.1899 Wien. Komponist. Eigentlich Sparkassenbeamter, betrieb er musikalische Studien bei L. Hauptmann sowie Franz Kosch und veranstaltete zur selben Zeit wie F. Liszt und S. Thalberg Konzerte in Wien.


Werke
Opern (Der geraubte Kuß, Der Brauer von Gent); 13 Symphonien; 20 Ouvertüren; Kirchenmusik; Chöre; Lieder; Klaviermusik.
Literatur
ÖBL 5 (1972); Ottner 1977; Hopfner 1999; H. Haupt in StMw 24 (1960); Eisenberg 1893; Riemann 1961; Kosch 2 (1960); F-A 1936; Ulrich 1997.

Autor(en)
Christian Fastl
Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Leschen (Löschen, Löscher), Familie‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 06/05/2001]