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Liberda, Liberda, true Bruno
* 1953 -02-1717.2.1953 Mödling/NÖ. Komponist. Studierte an der Wiener MHsch. Tonsatz, Violoncello, Komposition (bei R. Haubenstock-Ramati) und Elektroakustik (bei D. Kaufmann). 1973–75 setzte er seine Beschäftigung mit elektroakustischer Musik in verschiedenen Studios fort. 1977 Diplom. Weiters studierte er Musikwissenschaft und Philosophie an der Univ. Wien sowie 1977 am Institut für Psychoakustik und Elektronische Musik in Gent/B. 1985–90 unterrichtete L. an der MHsch. Wien, seit 1991 leitete er dort die einschlägige Ausbildung von Komponisten. 1994 war er am Berliner Ensemble tätig. Durch sein experimentelles Musiktheater (Aufführungen in Deutschland, an der Wiener Staatsoper und am Burgtheater) zählt L. zu den interessantesten Komponisten der Gegenwart (2003).
Ehrungen
Auslandsstipendien 1975–77; Staatsstipendium für Komponisten der Republik Österreich 1978; Rom-Stipendium 1980–82.
Werke
Opern (Das Ende des Kreises 1980/81, Shambhala [mit Live-Elektronik] 1984, Warum verschwindet Mozart auf der Reise nach Prag? 1999), Bühnenmusik Egmont 1980, Ballette (Valse triste 1975, Yerma 1977); Tonbandmusik The Northern Lights 1991; Klanginstallation [für das Land Steiermark] In stiller Sonne 1993; Musiken für Film u. Fernsehen; musikalische Grafiken Pictophonics.
Schriften
Beitrag in ÖMZ 36/4 (1981); http://www.ping.at/music/writings.htm (8/2003).
Literatur
MaÖ 1997 [mit WV]; Goertz 1994 [mit WV]; H. Teufert/M. Moschner (Hg.), Die Komponisten des Industrieviertels u. ihre Musik 1996; MGÖ 3 (1995); http://www.ping.at/music/index.htm (8/2003).

Autor(en)
Alexander Rausch
Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Liberda, Bruno‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 06/05/2001]