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Liebstoeckl, Liebstoeckl, true Hans
* 1872 -02-2626.2.1872 Wien, † 1934 -04-2424.4.1934 Wien. Journalist, Schriftsteller, Kritiker. Studierte Jus und Philosophie an den Univ.en Prag und Wien sowie Violine am Konservatorium der GdM. Durch den Einfluss von Gustav Davis wandte er sich dem Journalismus zu und war bei Wiener Zeitungen (Neues Wiener Tagblatt, Extrablatt u. a.) tätig. 1925 wurde L. Chefredakteur der neu gegründeten Bühne, später des Neuen Illustrierten Extrablattes. L., der ausgedehnte Reisen unternahm, wurde v. a. als Theaterkritiker bekannt. Ab 1908 auch als Librettist tätig. Seine Frau Olga Aloisia L. (geb. Klebinder, * 8.5.1882 Prag, † ?) war Sängerin, deren Sohn Friedrich (* 4.9.1900 Wien, † ?) Schriftsteller und Redakteur.
Werke
Erzählungen; Theaterkritiken 1922 (21925 Theaterkinder), Von Sonntag auf Montag. Ausgewählte Theaterfeuilletons 1923; Libretti Der Frauenjäger (gem. m. Heinrich v. Waldbert) [M: Alfred Zamara] 1908, Quo vadis? [M: Jean Nougues] 1910, Der Schmuck der Madonna [M: Ermanno Wolf-Ferrari], dt. Übersetzung 1911, Neufassung 1933; Anna Karenina [M: J. Hubay], dt. Übersetzung 1924, Aphrodite [M: M. v. Oberleithner] 1929.
Literatur
ÖBL 5 (1972); Czeike 4 (1995); Kürschner 1954; Ulrich 1997; Kosch 2 (1960).

Autor(en)
Alexander Rausch
Monika Kornberger
Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch/Monika Kornberger, Art. „Liebstoeckl, Hans‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 06/05/2001]