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Lintz-Maués, Lintz-Maués, true Igor
* 1955 -12-088.12.1955 São Paulo/BRA. Komponist. Studierte an der Univ. von São Paulo Komposition (bei Willy Correa de Oliveira und Gilberto Mendes) sowie Musikwissenschaft, anschließend an der MHsch. in Den Haag/NL ebenfalls Komposition (bei Louis Andriessen) und elektronische Musik (bei Gillius van Bergeijk) sowie an der Univ. Utrecht/NL Computermusik (bei Gottfried Michael König, Stan Templaars, Jaap Vink und Werner Kaegi). Weitere Studien führten ihn nach Wien, wo er an der MHsch. bei Hellmut Gottwald eine Tonmeisterausbildung absolvierte, bei D. Kaufmann und W. Zobl elektroakustische Musik studierte sowie an der Univ. Wien ein Doktoratsstudium begann. 1983–87 Lehrer an der Musikabteilung der Univ. Sao Paulo, bekam 1991 einen Lehrauftrag für elektronische Musik an der Wiener MHsch.; seit 1993 ist (2003) er Assistent von D. Kaufmann.
Ehrungen
Preis der Kulturkanzlei des Bundesstaates São Paolo als Bratschist 1979, 1980 u. 1981; Kompositionspreis des Ministeriums für Erziehung und Wissenschaft der Niederlande 1981/82; Preis des Ministeriums für Wissenschaft und Technik Brasiliens für musikwissenschaftliche Forschung 1983 u. 1987; Max-Brand-Anerkennungspreis für elektroakustische Musik 1993.
Schriften
Acustica. Elektronischer Frühling 1995 (mit Gerald Trimmel); Fachaufsätze.
Werke
Instrumentalmusik, Vokalmusik, elektroakustische Musik, Computermusik, multimediale Performances, Filmmusik.
Literatur
MaÖ 1997; Goertz 1994; www.kunstradio.at (8/2003).

Autor(en)
Christian Fastl
Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Lintz-Maués, Igor‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 30/08/2003]