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Lorber, Lorber, true Jakob
* 1800 -07-2222.7.1800 Kanischa bei Jahring/St (Kaniža pri Jarenini/SLO), 1864 -08-2424.8.1864 Graz. Musiker, Komponist, Schriftsteller. Erhielt Musikunterricht von seinem Vater sowie dem Lehrer Anton Udl und war 1817–19 als Lehrergehilfe tätig. Mit der Absicht, Priester zu werden, besuchte er 1819–24 das Gymnasium in Marburg (Maribor/SLO), 1824 jenes in Graz. Hier 1824–29 als Hauslehrer tätig, widmete er sich bald ganz der Musik. Gefördert von A. Hüttenbrenner, trat er als Konzertgeiger im Stil N. Paganinis auf, bei dem er 1828 auch Unterricht nahm. L. betrieb zunächst nebenbei literarische und astronomische Studien, lehnte 1840 eine Kapellmeisterstelle in Triest ab. 1844–46 Reisetätigkeit, 1857 Konzerttournee durch die österreichische Monarchie.
Gedenkstätten
J.-L.-G. (Graz V).
Werke
Lieder, Konzertstücke.
Schriften
Theosophische Schriften (meist posthum erschienen, heute [2003] vom Verlag der 1921 gegründeten J. L.-Gesellschaft publiziert).
Literatur
ÖBL 5 (1972); F. Brümmer, Lex. der dt. Dichter und Prosaisten 1884; www.bautz.de/bbkl/l/lorber.shtml (10/2003); www.kramke.de/lorber (10/2003); www.j-lorber.de (10/2003).

Autor(en)
Christian Fastl
Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Lorber, Jakob‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 06/05/2001]