Maazel, Lorin Varencove
* 6.3.1930 Neuilly-sur-Seine/F. Dirigent, Geiger, Komponist. War als Dirigent (ab 1938) und Geiger (ab 1945) ein Wunderkind. Seine internationale Karriere als Dirigent begann 1953 in Catania/I. Konzerttätigkeit mit allen führenden Orchestern der Welt. 1960 debütierte er als erster Amerikaner in Bayreuth/D. 1965–71 leitete M. die Deutsche Oper Berlin, bis 1975 das Deutsche (Radio-)Symphonie-Orchester Berlin. 1972–82 stand er dem Cleveland Orchestra vor. 1977–82 und 1988–91 wirkte er in Paris. 1982–84 war M. künstlerischer Direktor der Wiener Staatsoper. 1988–96 Musikdirektor in Pittsburgh/USA, 1993–2002 Chefdirigent des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks. M. arbeitet regelmäßig auch mit den Wiener Philharmonikern.
P: Ehrendoktorat Univ. Pittsburgh 1968; Légion d’honneur; Bundesverdienstkreuz; Goldene Ehrenmedaille der Stadt Wien 1997; Ehrenmitglied der Wr. Philharmoniker 2002.
Schr: Durch Musik sich selbst als Mensch definieren In Arbeit in R. Ulm (Hg.), Eine Sprache der Gegenwart. musica viva 1945–1995, 1995.
Lit: NGroveD 15 (2001); InterpretenL 1992; I. Geleng, L. M. 1971; ÖL 1995; MGÖ 3 (1995); www.maestromaazel.com (10/2003).


ARa  
[ Zuletzt aktualisiert: 2011/08/24 10:23:57 ]

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Quelle: Österreichisches Musiklexikon, Kommission für Musikforschung
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