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Mätzl, Mätzl, Karl: Familie
Karl: * 1899 -01-033.1.1899 Hainburg/NÖ, † 1971 -06-2727.6.1971 Hainburg. Organist, Chorregent und Komponist. Studierte 1913–17 an der Wiener MAkad. Orgel (bei R. Dittrich), Komposition (bei J. Marx) und Kontrapunkt (bei E. Mandyczewski). Nach dem Ersten Weltkrieg setzte er das Orgelstudium bei G. Valker fort (Diplom 1923). War zunächst in Bad Ischl, dann bis 1971 in Hainburg als Regens chori und Organist tätig (Nachfolger seines Lehrers J. Völgyfy). M. leitete das 1938 gegründete Hainburger Stadtorchester (heute [2003]: H. Stadtkapelle) und die Hainburger Liedertafel (seit den 1950er Jahren Chorverein Haydn).
Werke
lat. u. dt. Messen und Motetten; Kammermusik; Klavierstücke; 3 Melodramen, Lieder, Terzette; Capriccio f. Org.
Literatur
Erhart 1998; www.stadtkapelle-hainburg.at (11/2003).


Sein Sohn Klaus: * 13.12.1941 Hainburg, † 4.5.2016 Wien. Geiger. Erhielt seinen ersten Musikunterricht vom Vater, 1956–65 studierte er an der Wiener MAkad. bei F. Samohyl; danach private Studien bei M. Rostal. 1959 Gründungsmitglied und bis 1968 Mitglied der Wiener Solisten. 1966/67 bei den Niederösterreichischen Tonkünstlern und 1967–70 Konzertmeister der Wiener Symphoniker. War 1970–78 2. Geiger (Gründungsmitglied) des Alban Berg-Quartetts. Ab 1972 Lehrtätigkeit an der Wiener MHsch., 1980 ao. Prof. und 1985–2010 o. Prof. (Violine – künstlerische Ausbildung).


Ehrungen
Verdienstmedaille der Wiener MUniv. 2010.
Literatur
www.feldkirchen.at(11/2003); pers. Mitt. K. M. (11/2003); Mitt. Archiv MUniv. Wien.

Autor(en)
Alexander Rausch
Christian Fastl
Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch/Christian Fastl, Art. „Mätzl, Familie‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 18/11/2003]