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Massak Massak (Masak), Franz
* 1804 -03-044.3.1804 Nechwalitz/Böhmen (Nechvalice/CZ), † 1875-06-044.6.1875 Wien. Militärkapellmeister und Komponist. Kam 1818 nach Wien, wo er Unterricht von Jakob Ullmann, Anton Plachy und ab 1825 von J. Drechsler und A. Swoboda erhielt. War 1826–69 Militärkapellmeister bei den IR.n 39 und 49. Trat schon ab 1834 mit seiner Kapelle in Wiener Unterhaltungslokalen auf, auch gemeinsam mit Joh. Strauß (Vater) und J. Lanner. M. dürfte auch der erste Kapellmeister gewesen sein, der 1835 mit Militärmusikern in „Streichbesetzung“ in Wien spielte. Publizierte als einziger Militärkapellmeister bereits Tanzkompositionen in den 1830er Jahren bei Mechetti in Wien. Josef Sawerthal nennt M. in seinem Reisebericht einen „Militärkapellmeister par excellence“.
Werke
Märsche (nach eigenen Angaben mehr als 1000; nur einige Dutzend davon erhalten) und Tanzmusik, darunter die Walzer Frohes Beginnen, Die Gemüthlichen, Die Praetorianer, Syringen-Laute, Die Anspruchslosen; arrangierte 1836 J. Lanners Walzer Die Liebeständler (op. 105) für Militärmusik.
Literatur
J. Sawerthal in Allgemeine Wr. Musik-Ztg. 25.8.1845, 405f; Nekrolog im Schematismus sämmtlicher Kapellmeister in der kais. kön. Armee für das Jahr 1876, 1876; Th. Aigner (Hg.), [Kat.] Joseph Lanner 2001; F. Anzenberger in Alta Musica 24 (2003); Brixel/Martin/Pils 1982; ÖBL 6 (1975); G. Wichart in StMw 39 (1988); Wurzbach 17 (1867); WStLA (TBP 1875).

Autor(en)
Friedrich Anzenberger
Empfohlene Zitierweise
Friedrich Anzenberger, Art. „Massak (Masak), Franz‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 06/05/2001]