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Miksch Miksch Johann Aloys: (Miecksch), Brüder
Johann Aloys: * 1765 -07-1919.7.1765 St. Georgenthal/Böhmen (Jiřetín/CZ), † 1845 -09-2424.9.1845 Dresden/D. Sänger (Bariton, Tenor), Gesangspädagoge. Erster Unterricht bei seinem Vater, dem Schulmeister, Kantor und Organisten in Georgenthal Wenzel M., ab 1778 (K-R: 1777) weitere Ausbildung als Sängerknabe an der Kreuzkirche in Dresden. 1783 Vize-, 1786/87 Zeremoniensänger, ab 1797 Sänger an der italienischen Oper des Dresdener Hoftheaters, 1820 Chordirektor unter C. M. v. Weber an der deutschen Oper in Dresden; 1824 Kustos der Musikbibliothek von Friedrich August II., 1831 pensioniert. Ab 1801 auch Lehrer der Kapellknaben und gefragter Gesangspädagoge (u. a. von W. Schröder-Devrient, A. Schebest, A. G. Mitterwurzer).

Adalbert Alexius: * 9.3.1776 St. Georgenthal, † Februar 1814 Dresden. Oboist, Hornist. Erhielt zunächst Oboen-, ab 1789 in Dresden Hornunterricht, 1794 Oboist der Sächsischen Leibgarde, 1798 Mitglied im kurfürstlichen Orchester. A. A. M. war mit der Sängerin Maria Angiolini (1789–1824), die an der Dresdner Hofoper engagiert war, verheiratet.


Werke
Messen, Requiem, Kantaten, Arien, Lieder.
Literatur
LdM 2000; K-R 1997; ÖBL 6 (1975); Riemann 1961.

Autor(en)
Barbara Boisits
Empfohlene Zitierweise
Barbara Boisits, Art. „Miksch (Miecksch), Brüder‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 06/05/2001]