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Mirecki, Mirecki, true Franciszek
get. 31.3.1794 Krakau (Kraków/PL), † 1862 -05-2929.5.1862 Krakau. Komponist, Dirigent und Gesangspädagoge. Als Pianist debütierte er im Jahre 1800. 1806 war er Diskantist an der Marien-Kirche in Krakau. 1810–14 Philologiestudien an der Jagellonen-Univ. Seit 1814 in Wien als Bibliothekar und Sekretär des Grafen Joseph Maximilian Ossoliński tätig. Zu dieser Zeit Kompositionsstudien und Klavierunterricht bei J. N. Hummel, I. Moscheles, A. Salieri, J. P. Pixis. Im April 1816 Zusammentreffen mit L. v. Beethoven, der ihn um originale polnische Volkslieder bat. 1817–38 erfolgreiche Aufenthalte in Paris, Mailand, Genua (Genova/I), Lissabon, wo er als Komponist, Dirigent, Theaterdirektor und Mitarbeiter der Edizione Ricordi tätig war. 1838 Rückkehr nach Krakau, wo er als Pädagoge (Gründung der MSch. 1838), Komponist und Veranstalter von zahlreichen Musikprojekten seine Position festigen konnte. 1844–50 Leitung der Krakauer Oper. Für seine Verdienste wurde er zum Mitglied der Krakauer Wissenschaftlichen Gesellschaft und der Galizischen Musikgesellschaft in Lemberg berufen. Sein umfangreiches Schaffen umfasst einige hundert Kompositionen, z. T. erschienen 1814–16 bei Haslinger und Cappi.
Werke
Opern (Cornelio Bentivoglio [UA 1844 an der Mailänder Scala], Nocleg w Apeninach/Una Notte negli Appenini [UA 1845 Krakau]; Sinfonie c-Moll (1855 beim Wettbewerb in Mannheim/D ausgezeichnet), Kammermusik, Klavierstücke.
Schriften
Pogląd na muzykę [Einführung in die Musik] 1860.
Literatur
NGroveD 16 (2001); Encyklopedia Muzyczna m (2000); J. Chomiński (Hg.), Słownik Muzyków Polskich 2 (1967).

Autor(en)
Piotr Szalsza
Empfohlene Zitierweise
Piotr Szalsza, Art. „Mirecki, Franciszek‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 06/05/2001]