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Mitropoulos, Mitropoulos, true Dimitri
* 1896 -02-022.2.1896 Athen, † 1960 -11-022.11.1960 Mailand (Milano/I). Dirigent, Pianist und Komponist. 1910–19 Ausbildung am Konservatorium in Athen, weitere Studien in Brüssel und Berlin (bei F. Busoni und E. Kleiber). 1924 Rückkehr nach Athen, wo er am Konservatorium unterrichtete und dirigierte. 1930 Durchbruch als Dirigent in Berlin, 1936 in Boston/USA. 1937–49 Chefdirigent des Minneapolis Symphony Orchestra, 1949–58 des New York Philharmonic Orchestra (u. a. 1955 Konzerte in Wien). In seinen letzten Lebensjahren dirigierte er vermehrt in Europa: ab 1950 beim Maggio Musicale Fiorentino, ab 1952 an der Mailänder Scala, ab 1954 die Wiener Philharmoniker (u. a. 1960 UA der Jahreszeiten von Th. Berger) und bei den Salzburger Festspielen, ab 1956 an der Wiener Staatsoper und ab 1958 die Wiener Symphoniker.
Ehrungen
American Mahler Medal of Honour 1940; Franz Schmidt-Medaille des Singvereins der GdM 1958; Goldene Nicolai-Medaille der Wr. Philharmoniker 1959; Goldene Gustav Mahler-Medaille der Internationalen Gustav Mahler Gesellschaft 1960; zahlreiche ausländische Auszeichnungen.
Schriften
Die Schönheit des Kompromisses in ÖMZ 13 (1958); Atheismus in der Musik in Musikbll. d. Wr. Philharmoniker 15/2 (1960/61).
Werke
Oper Sœur Béatrice 1920; Symphonisches Gedicht La mise au tombeau de Christ 1916; Klavier- und Kammermusik (Streichquartett Danse des faunes).
Literatur
A. G. Kostios, Der Dirigent D. M., Diss. Wien 1980; W. R. Trotter, Priest of Music. The Life of D. M. 1995; NGroveD 16 (2001); DirigentenE 1985.

Autor(en)
Andrea Harrandt
Empfohlene Zitierweise
Andrea Harrandt, Art. „Mitropoulos, Dimitri‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 06/05/2001]


GND
Mitropoulos,
Weiterführende Literatur (OBVSG)

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