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Mitterhuber, Mitterhuber, true Alois
* 1932 -10-1616.10.1932 Göstling an der Ybbs/NÖ. Tänzer, Choreograph, Ballettmeister, Pädagoge. Studierte an den Ballettschulen von D. Luca und Wilh. Fränzl in Wien sowie in Paris, München und New York. 1958–64 war er Tänzer des Volksopernballetts (seit 1962 Solotänzer), 1964–67 an der Bayerischen Staatsoper. 1963 war M. Mitbegründer des Kleinen Wiener Balletts, wofür seine ersten Choreographien entstanden. 1967–74 leitete er das Ballett des Theaters an der Wien, das in dieser Zeit durch seine interessante Spielplangestaltung zu einer Alternative zum Wiener Staatsopernballett wuchs. In dieser Zeit schuf er auch mehrere Ballette für das Fernsehen (Rundfunk und Fernsehen). M. leitet eine eigene Ballettschule. Er gehört zu jenen wenigen Persönlichkeiten der Wiener klassischen Tanzszene, denen außerhalb der Wiener Staatsoper eine beachtliche Karriere sowohl als Tänzer wie als Choreograph gelangen.
Werke
Der Golem (M: F. Burt, 1968); Peter Schlemihl (M: Peter Ronnefeld, 1968), Peter Pan (M: Bruno Bjelinski, 1969), Alice im Wunderland (M: J. Horovitz 1970), Todsünden (M: F. Dallinger 1971), Hamlet (M: Boris Blacher, 1974).
Literatur
österreich tanzt 2001; Who is who in Öst. 1997.

Autor(en)
Gunhild Oberzaucher-Schüller
Empfohlene Zitierweise
Gunhild Oberzaucher-Schüller, Art. „Mitterhuber, Alois‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 06/05/2001]