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Mödling
Bezirksstadt in Niederösterreich, südlich von Wien. Mit ca. 23.300 Einwohnern (2004) und 10 km2 Fläche neben Perchtoldsdorf die größte Gemeinde des gleichnamigen Bezirkes, zählt M. nach St. Pölten sowie Wiener Neustadt und neben Klosterneuburg, Baden bei Wien, Krems und Amstetten zu den größten Städten Niederösterreichs. Die Gegend um M. war bereits in der Jungsteinzeit (4. Jahrtausend v. Chr.) besiedelt, Ausgrabungen beweisen auch eine römische Siedlung. Weiters ist die Anwesenheit der Awaren und Slawen im 7. u. 8. Jh. nachweisbar, im 9. Jh. Errichtung der St. Martinskirche auf dem heutigen Hyrtlplatz (1786/87 abgetragen, 1886 Errichtung der Kirche St. Joseph an dieser Stelle). 903 erstmalige Erwähnung als Medilihha, ab 1089 bis ins 15. Jh. Lehen des Stiftes Melk. Lehensträger waren ab Beginn des 12. Jh. die Babenberger, von denen eine Seitenlinie („Herzöge v. M.“) 1177–1236 in M. auf der ab 1148 errichteten Burg M. (heute als Ruine ein beliebtes Ausflugsziel) residierte. Pfarrkirche (ab 1113 Stiftspfarre von Melk) war ursprünglich vermutlich die Martinskirche, erst später (Zeitpunkt nicht mehr eindeutig bestimmbar) wurde der Pfarrsitz in die in ihren Ursprüngen ins 9. Jh. zurück reichende Othmarkirche (gotischer Neubau 1454–1523, 1529 u. 1683 verwüstet) verlegt. Das Patronatsrecht lag ab 1556 bei der Marktgemeinde (ab 1343) M., im Anschluss daran fand die Reformation hier reichen Nährboden; von den 1560er Jahren an bis zur Mitte des 17. Jh.s [!] galt der Markt als mehrheitlich protestantisch. 1610 erhielt M. ein eigenes Landgericht, 1631–1785 bestand in dem sehr wohlhabenden Ort (Weinbau) ein Kapuzinerkloster (Josef-Deutsch-Platz 2, seit 1933 Bezirksmuseum). Bis 1848/50 unter der Grundherrschaft der Fürsten Liechtenstein stehend (Burg Liechtenstein im benachbarten Maria Enzersdorf/NÖ), gab v. a. die Eröffnung der Südbahn (1841) M. entscheidende Impulse für die weitere Entwicklung. Unter Bürgermeister Josef Schöffel (1873–82) erfolgte der Ausbau des Ortes, 1875 die Verleihung des Stadtrechtes und 1876 die Eingemeindung der Orte Vorderbrühl und Klausen. Zunächst zur Bezirkshauptmannschaft Baden gehörend, wurde M. 1897 Sitz einer eigenen Bezirkshauptmannschaft; 1938–54 Teil von Groß-Wien als XXIV. Bezirk. Im weiteren Verlauf des 20. Jh.s konnte M. v. a. seinen Ruf als Schul- und Sportstadt festigen.

Die M.er Musikgeschichtsschreibung beginnt traditionellerweise mit dem Besuch des Minnesängers Walter v. der Vogelweide bei Hzg. Heinrich I. von M. auf Burg M. um 1219/20. Vogelweide rühmt ausdrücklich die Freigiebigkeit, die ihm an diesem Hof zuteil geworden war. Eventuell hielt sich auch Ulrich v. Liechtenstein hier auf.

Die Kirchenmusik an der Pfarrkirche St. Othmar lässt sich bis ins 17. Jh. zurückverfolgen. Aus dem Jahr 1640 ist eine „Instruction für die Chirchen: und Schueldiener“ (s. Abb.) erhalten, in der die Aufgaben des Schulmeisters, Succentors und Organisten geregelt werden. Der Schulmeister erscheint hier als Chorregent und wird u. a. dazu angehalten, dass alle Vespern mit dem „Hymno Beata[e] Virginis, dem Romanischen Brevier gemäß, geendet werden“ sollen; ein eindeutiger Hinweis auf die bereits angesprochene tiefe Verwurzelung der Reformation in M. bzw. deren Zurückdrängungsversuche. 1672 werden ein Posaunist, Diskantist sowie Organist und 1746 auch ein Altist sowie ein den Schulmeister unterstützender Präzeptor genannt. Von musikalischen Litaneien und Vespern berichtet auch das „Protocollum Der Kay. Königl. Pfar M. Ad Sanctum Othmarum“ (1766). Als Chorregenten zu St. Othmar fungierten bis 1892 die jeweiligen M.er Schulmeister bzw. Oberlehrer, folgende Namen sind überliefert: Philipp Andreas Empfinger (1671/72), Hanns-Georg Merod (1672), Matthias Fischer (1674; war Musiklehrer zu St. Othmar und Chormeister des Knabenchores), Thomas Stadler (bis 1683), Conrad Böhm (1689), Johann Joseph Fritz (um 1690; musste einen Vorsänger ausbilden), Hans Winkler (1698), Carl Hurber (1716; sollte einen Organisten und Violinisten anstellen), Joseph Rotmüller (1721), Thomas Prokesch (1726), Joannes Rosenberger († 1783), Joseph Mayr (um 1785), Johann Grabmayer (um 1802), Thomas Wieser (bis 1809), Carl Altparth (1809–18) sowie F. (1818–62) und K. (1862–92) Perl. Letzterem folgten mit Franz Mayer (1892–96) und Anton Wiesmüller (1896–1900) zwei weitere Lehrer. 1900–43 versah Fr. Maller, eine der bedeutendsten Persönlichkeiten des M.er Musiklebens in der 1. Hälfte des 20. Jh.s, das Amt eines Chorregenten und Chormeisters des 1893 gegründeten Kirchenmusikvereins St. Othmar. Als langjährige Organisten wirkten zu jener Zeit Franz Müllner (noch in den 1950er Jahren) und Franz Lechner. Auf Maller folgten zunächst Albert Eickeler (1943/44), Hub. Richter (1944–50) und 1951–67 Helmut Richter (* 28.12.1927 St. Pölten), der auch als Kapellmeister der Sängerknaben vom Wienerwald und ab 1958 als Solokorrepetitor an der Wiener MAkad. tätig war, als Leiter des Kirchenchores. Danach bekleideten Hubert Hopfgartner (1968–71), Peter Siman (1971–85), Vladimir Böhm (1985–91), K. Equiluz (1991–93), E. Würdinger (1993/94), Gyeong-Ju Chae (1994–99), Ewald Donnhoffer (1999–2001), Elisabeth Reingruber (2002) und Vladimir Prado (seit 2002) das Amt eines Chorregenten zu St. Othmar.

Für die Instrumentalmusik in M. und an St. Othmar war bis zum Ende des 19. Jh.s der Turnermeister (Thurner) verantwortlich, 1766 wird von seinen Aufgaben berichtet. Spätestens ab der Mitte des 18. Jh.s war die Übernahme des Amts durch familiäre Beziehungen begleitet (Heirat, Vater-Sohn-Beziehung); einzige Ausnahme hierbei scheint L. Starker gewesen zu sein. Nachweisbare Turnermeister waren Leopold Benedict Mayr († 13.4.1749 M., 54 Jahre alt), J. G. Klein, Ignatz Reuther († 12.10.1788 M., 53 Jahre alt; ab 1761), Johann Georg Schwager d. Ä. (* 21.2.1762 Bruck an der Leitha/NÖ, † ?; ab 1788), Johann Georg Schwager/Schweiger d. J. (* 12.6.1794 M., † 27.11.1834 M.; spätestens ab 1819), L. Starker (1835?–45), Ignaz Schweiger d. Ä. (* 10.5.1820 M., † 19.4.1867 M.; ab 1845), Ignaz Schweiger d. J. (* 9.4.1848 M., † 24.6.1905 M.; ab 1867). Letzterer fungierte 1892–1900 auch als 2. Regens chori zu St. Othmar. Das von der ÖNB 1969 angekaufte Musikarchiv der Pfarre umfasst an die 1.000 Nummern, unter denen sich Werke nahezu sämtlicher bedeutender Kirchenmusikkomponisten des 18. und 19. Jh.s finden (u. a. W. A. Mozart, J. und M. Haydn, J. G. Albrechtsberger, A. Salieri, Fr. und Ferd. Schubert, J. Eybler, A. Diabelli, S. Sechter, I. R. v. Seyfried), aber auch zahlreiche weniger bekannte Kleinmeister wie z. B. R. Führer, L. Rotter, P. P. Singer, J. Blahak und K. Santner [Landmesse]. Von den v. a. für die lokale und regionale Musikgeschichte bedeutenden Komponisten sind P. N. Hofer, H. Fink, K. Perl und I. Schweiger vertreten. Auffallend ist, dass sich nur wenige Kompositionen von Vertretern des Cäcilianismus im Archiv finden, zu nennen sind hier in erster Linie Caspar Aiblinger, F. X. Witt, Max Filke und V. Goller.

Die Orgel von St. Othmar lässt sich bis 1727 zurückverfolgen, damals wurde vom Wiener Orgelbauer Joseph Wiebel ein einmanualiges Werk mit Pedal errichtet (der Mittelteil des heutigen Gehäuses stammt noch aus jener Zeit). 1746 reparierte S. Burckhart die Orgel und lieferte (oder reparierte?) gleichzeitig ein Positiv. 1777 erfolgte eine Erweiterung um ein Positiv durch F. X. Christoph (22 Register), im 19. Jh. mehrere kleinere Renovierungen und Reparaturen (1839 durch J. Loyp und 1855 durch A. Hörbiger). 1928/29 großzügiger Umbau in eine pneumatische Orgel (31 Register) durch die Fa. Kauffmann unter Verwendung des vorhandenen Pfeifenbestandes. Von der Fa. Walcker aus Guntramsdorf/NÖ stammt die jetzige Orgel (3 Manuale, 34 Register, mechanische Traktur, errichtet 1983, erweitert 2005), die in das unter Denkmalschutz stehende Gehäuse aus dem 18. Jh. eingebaut wurde. Seit 1984 findet der M.er Orgelsommer statt, bei dem jährlich internationale Organisten in Erscheinung treten.

Da die Othmarkirche keinen Kirchturm hat, dient spätestens seit 1675 der daneben liegende Karner (errichtet 1182 u. nach 1252) als Glockenturm, dessen heutiger Glockenstuhlaufbau 1698 vollendet wurde. Seit dem 17. Jh. besteht das Geläute von St. Othmar aus vier Glocken, von denen drei heute historischen Wert haben. Die Pantaleon- oder Christophorusglocke (1723, Stimmung: fis), die Othmarglocke (1698, Stimmung: e) und die Frauenglocke (1698, Stimmung: c) wurden von Franz Zechenter in Wien gegossen. Eine Neuanschaffung stellt nur die Restitutaglocke (2003, Stimmung: a) dar, die von der Fa. Grassmayr in Innsbruck angefertigt wurde. Zwei kleinere Glocken (Jakobusglocke [1688 v. Joachim Gross, Stimmung: e] und Wandlungsglocke [vor 1690, Gießer nicht bekannt, Stimmung: d]), die sich bis 1978 am Dachreiter der Kirche befanden, stehen nun in der Apsis des Karners.

In der Filialkirche von St. Othmar, der sog. „Spitalkirche“ (St. Ägydius, 1443–53), steht eine einmanualige mechanische Orgel (6 Register), die 1880 von der Fa. Kauffmann errichtet und 1996 letztmalig von der Fa. Bodem aus Leopoldsdorf bei Wien/NÖ restauriert wurde; 2008 erfolgte eine Reinigung, technische Überholung und Nachstimmung durch die selbe Firma. Die einzige Glocke der Kirche (Stimmung: d) stammt aus dem Jahr 1683 und wurde von Joachim Gross in Wien gegossen.

Auch die erst 1925 in der sog. „Schöffelvorstadt“ gegründete Herz-Jesu-Pfarre kann bereits eine musikalische Tradition vorweisen. Erster (und langjähriger) Regens chori war hier Karl Pischof, ab 1941 fanden hier während der Kriegszeit die Sängerknaben vom Wienerwald ihr provisorisches Heim. Auch heute besitzt die Pfarre einen eigenen Kirchenchor.

Erster Chorleiter an der 1874/75 errichteten evangelischen Kirche (Scheffergasse 8) war ab 1891 der Fabrikant Walter Bokmayer, der es verstand, der ganzen Stadt kulturelle Impulse zu geben. 1897 lernte er H. Wolf kennen, dessen Werke er anschließend bei seinen zahlreichen Hausliederabenden förderte. Bei einem Besuch Wolfs in Bokmayers Haus (Schillerstraße 26) am 20.9.1897 brach Wolfs Geisteskrankheit aus. Die 1975 von der Fa. Walcker in der Kirche aufgestellte mechanische Orgel (2 Manuale, 13 Register, renoviert 1997) ersetzte ein einmanualiges Werk (6 Register), das 1875 von C. Hesse in Wien gebaut worden war. Erster Organist war hier 1875/76 der Lehrer Johann Sengl gewesen, ab 1942 war W. Schmid, ein Enkel des Musikschulgründers Hermann Cajar, mehr als 60 Jahre als solcher tätig. Die drei Glocken der evangelischen Gemeinde stammen aus den Jahren 1928 (Fa. J. Pfundner, Stimmung: es), 1979 (Fa. Grassmayr, Stimmung: c) und 1998 (Fa. Franz Oberschacher [Salzburg], Stimmung: as). Großer Beliebtheit – auch außerhalb der evangelischen Gemeinde – erfreut sich der 1996 gegründete Kinderchor Die Ohrwürmer. Die evangelische Gemeinde M. benützt seit 1979 auch die sog. „Waisenhauskirche“ (St. Joseph, Wiener Straße) zu Gottesdiensten, seit 1985 ist sie Hauptmieterin des der Gemeinde gehörenden Gotteshauses.

Von Bedeutung ist auch das 1889 gegründete Missionshaus St. Gabriel der Societas Verbi Divini (SVD; „Steyler Missionare“).

M. war spätestens seit dem Biedermeier ein beliebtes Ausflugsziel der Wiener, u. a. waren hier F. Grillparzer, F. Raimund und Ferdinand Georg Waldmüller zu Gast. Einer der prominentesten Besucher M.s war aber L. v. Beethoven. Erstmals 1799 zu Besuch in M., ist ein weiterer kurzer Aufenthalt beim Gutsbesitzer Ja. Malfatti 1810 belegbar. Beethoven verbrachte schließlich dreimal die Sommermonate hier, 1818 sowie 1819 (jeweils ab Mai) wohnte er im „Hafnerhaus“ (Hauptstraße 79, für 1818 nicht gesichert), das heute den Namen „Beethovenhaus“ trägt und seit 1970 als Gedenkstätte eingerichtet ist, und ab Mai 1820 im „Christhof“ (Achsenaugasse 6). In M. arbeitete er an der Hammerklaviersonate (op. 106, 1818), den Diabelli-Variationen (op. 120, 1819), Teilen der Missa solemnis (op. 123, 1819/20) und der E-Dur-Klaviersonate (op. 109, 1820). Am bekanntesten ist allerdings die Entstehungsgeschichte der 11 M.er Tänze (WoO 17), die Beethoven für die Musiker des Gasthauses „Zu den zwei Raben“ (Vorderbrühl, Brühlerstraße 51) 1819 geschrieben haben soll. In dieser Gaststätte dirigierten auch Joh. Strauß (Vater) und J. Lanner ihre Orchester, am 18.7.1846 trat F. Liszt hier auf. Die nahe liegende Brühl (heute Vorderbrühl [Gemeinde M.] und Hinterbrühl/NÖ) soll Beethoven gerne und häufig besucht haben (auch von Baden aus), das in Hinterbrühl liegende Gasthaus „Höldrichsmühle“ wird mit Fr. Schubert in Verbindung gebracht. M. und die angrenzende Brühl müssen damals eine große Faszination ausgeübt haben, sind doch in den Jahren 1800 und 1816 Aufführungen von Schauspielen mit/ohne Musik mit Bezug zu M. am Theater in der Josefstadt (Der Burggeist v. M., UA 29.3.1800, M. Josef Pfanner), am Theater in der Leopoldstadt (C. F. Hensler: Der Teufelsstein v. M.en, UA 18.12.1800) und in Budapest (Die Polterhexe vom Liechtenstein, M. F. V. F. Tuczek) nachweisbar.

Rich. Wagner hielt sich im Sommer 1861 in M. auf, er wohnte im 1955 abgetragenen sog. „Wagnerstöckl“, das sich im Garten des Hauses Pfarrgasse 6 befand und war Gast des Opernsängers A. Ander. Hier fanden unter Anwesenheit von N. Dumba erste Proben seiner Oper Tristan und Isolde mit M. L. Dustmann-Meyer und A. Ander statt. Im selben Jahr beglückten auch C. A. P. Cornelius und K. Tausig M. mit ihrer Anwesenheit.

Besonders aufgrund seiner zahlreichen Wiener Gäste bemühte sich M. ab dem beginnenden 19. Jh. um ein reges Theaterleben, das die zahlreichen Kur- und Sommerkonzerte (Kur und Sommerfrische) ergänzte. Erste Aufführungen von Passions- und Fastnachtspielen sind bereits in den Jahren 1671/72 belegbar, rund 100 Jahre später (1784) suchte der Schauspielunternehmer und Theaterdirektor Johann Georg Bauernschober um eine Spielerlaubnis beim Magistrat an; nachweislich trat er mit seiner Truppe hier auch 1785 und 1795 auf. 1821 baute schließlich Anton Calliano das ehemalige Kapuzinerkloster in ein Theater um, das rund 300 Personen fasste und auch einen Orchestergraben hatte. 1821–29 wurde es an verschiedene Direktoren verpachtet, 1829–33 leitete es Calliano selbst. Im Blickpunkt der damaligen Unternehmer standen bereits die Kurgäste, noch deutlicher kommt dies mit der Errichtung eines Theaters in der Badeanstalt (Pfarrgasse 16) 1836 zum Ausdruck, wobei hier der Badinhaber Johann Bauer (Merode) die treibende Kraft war. Es wurde v. a. leichte Unterhaltung für Sommergäste geboten, Schau- und Lustspiele mit und ohne Gesang. Anfang Dezember 1845 schloss diese Spielstätte für immer seine Pforten. 1875 kam es schließlich zur Eröffnung des Sommertheaters im neu angelegten Kurpark, in dem täglich außer Montag Operetten und Volksstücke zur Aufführung gelangten, einmal pro Saison wurde auch eine Oper gegeben. Langjähriger Direktor war Ferdinand Arlt, 1913 musste das Theater aus Sicherheitsgründen geschlossen und abgetragen werden. Weitere Aufführungsorte befanden sich im Hotel „Bieglerhütte“ in der Schöffelvorstadt (Wiener Straße 4–6; sog. „Wintertheater“ für rund 320 Personen) und im Hotel „Stadt M.“ (Schrannenplatz; sog. „Saaltheater“ für rund 1.000 Personen). Im „Saaltheater“, das bis 1903 unter Wiener Direktionen stand und ab 1904 vom Badener Stadttheater bespielt wurde, standen dreimal wöchentlich Opern und Operetten auf dem Programm.

Als Ersatz für das baufällige Sommertheater aus dem Jahr 1875 wurde am 3.10.1913 die „M.er Bühne“ (Ecke Babenbergergasse/Fleischgasse, s. Abb.) als kombinierter Theater- und Kinosaal eröffnet. V. a. der Privatinitiative des Regisseurs und Schauspielers Karl Juhasz (1868–1940) war der Neubau zu verdanken. Juhasz hatte bereits ab 1907 im Hotel „Zum goldenen Hirschen“ (Babenbergergasse 6) ein „Alhambratheater“ betrieben und war Inhaber eines Lichtspielunternehmens. Bei der Eröffnung des 550 Personen fassenden Theaters wurden zwei Stummfilme gezeigt und der 2. Akt der Fledermaus von Joh. Strauß (Sohn) durch das Ensemble des St. Pöltener Stadttheaters gegeben. Direktor K. Juhasz konnte in der Folge berühmte Künstler (A. Girardi, H. Niese, L. Slezak, Lucie Englisch) für sein Theater gewinnen, am 13.1.1914 dirigierte R. Stolz hier seine Operette Du liebes Wien. Fallweise wurden auch Opern, Konzerte und Varietévorstellungen geboten, am 23.2.1924 dirigierte R. Knarr an diesem Theater die UA seiner Opera buffa Scherz, List und Rache (nach Johann Wolfgang v. Goethe). Das Theater baute stets auf Gastspiele auswärtiger Ensembles (Wiener Staatsoper, Volksoper Wien, Stadttheater Baden), allerdings schien es in den 1960er Jahren immer mehr zwischen Wien und Baden eingekeilt zu werden; das Badener Ensemble gab damals – neben den Kinovorstellungen – alle 14 Tage Vorstellungen in M. Seit dem Tod der Witwe Leopoldine Juhasz († 1968) wird das Theater von der Stadtgemeinde verpachtet, heute (2013) wird von Bruno Max (Direktor seit 1998) v. a. das Sprechtheater gepflegt. Als Kleinkunstbühne (Musik, Kabarett, Literatur) konnte sich ab 1986 die „Bühne Mayer“ im Mautwirthaus (Kaiserin Elisabeth-Straße 22) etablieren.

Zentrale Bedeutung erlangte M. für die Zweite Wiener Schule, es wird gerne als „Wiege der Zwölftonmusik“ bezeichnet. A. Schönberg, der bereits 1896–98 den Arbeitergesangverein „Freisinn“ M. (Arbeiter-Musikbewegung) leitete und im Sommer 1904 in der Brühlerstraße 104 wohnte (u. a. Arbeit am Streichquartett op. 7), lebte 1918–25 im Haus Bernhardgasse 6 (Ecke Scheffergasse). Hier trafen ihn seine Schüler und Freunde A. v. Webern, Alban Berg, E. Stein, H. E. Apostel, K. Rankl, H. Eisler, H. Swarowsky, E. Wellesz und A. v. Zemlinsky; 1921 besuchten ihn Darius Milhaud sowie Francis Poulenc in M., 1923 auch J. M. Hauer. Es entstanden hier ab 1923 die ersten Zwölftonwerke Schönbergs (u. a. Klavierstücke op. 23, Serenade op. 24, Klaviersuite op. 25, Bläserquintett op. 26), sein Schüler R. Kolisch dürfte hier die Anregung zur Gründung des Kolisch-Quartetts bekommen haben und auch der Verein für musikalische Privataufführungen wurde 1918 hier aus der Taufe gehoben. Ein anderes prominentes Quartett gab am 13.4.1924 ein Konzert in der evangelischen Kirche M.: A. Schönberg, A. v. Webern, R. Kolisch und ein Herr Ing. Brenner spielten im Rahmen einer Benefizveranstaltung. Am 23.1.1924 dirigierte Schönberg im Stadttheater im Rahmen eines großen Konzerts, dessen Programm u. a. die Verklärte Nacht (Fassung für Streichorchester) und Ausschnitte aus den Gurreliedern enthielt, ein aus M.ern (größtenteils Mitglieder des 1923 von seinem Schwiegersohn F. Greissle gegründeten Konzertvereins M.) und seinen Schülern gebildetes Orchester. Der Erfolg war überwältigend, einen Monat später musste das Konzert im Mozartsaal des Wiener Konzerthauses wiederholt werden. 1974 wurde nach einer Renovierung (um die sich v. a. W. Szmolyan verdient gemacht hatte) das „Schönberghaus“ als Gedächtnis-, Dokumentations- und Seminarstätte (R. Kolisch gab hier Interpretationskurse) der Internationalen Schönberg Gesellschaft für die Öffentlichkeit geöffnet, E. Krenek benutzte das Haus 1983–90 zeitweise als Zweitaufenthalt. Heute (2004) steht es unter der Verwaltung des Wiener Arnold Schönberg Centers.

A. v. Webern wohnte 1918–32 in der Neusiedlerstraße 58 und vollzog hier seine Entwicklung zum Zwölftonkomponisten; 1919 besuchte ihn J. M. Hauer hier. Webern wirkte in M. als Konzertdirigent, 1921–26 leitete er den MGV M. (Aufführung der Es-Dur-Messe von Fr. Schubert 1923 und der f-Moll-Messe von A. Bruckner 1925). 1932 zog Webern kurz nach Wien, um noch im selben Jahr nach Maria Enzersdorf zu übersiedeln, wo er bis 1945 lebte.

Als weitere Komponisten mit Bezug zu M. sind u. a. J. Dessauer, K. B. Merode, J. M. Böhm, M. v. Weinzierl (er starb 1898 im Kaffeehaus Kaiserin Elisabeth-Straße 19), K. u. F. Prohaska, J. Bittner, H. Kratochwil, A. Uhl, K. Liebleitner, H. König, K. R. Marz, H. Ullrich, N. Sprongl sowie A. Schamann, I. Herbst, Hans Donau (1886–1957), Anton Hugo Spiller (1892–1952), Erwin Kosch (1893–1965) und Erich Piplics (* 1954) zu nennen. F. Wildgans lebte und starb hier ebenso wie sein Vater Anton, der in seinem Haus (Andergasse 3, heute Dechant-Adalbert-Kowatschitsch-Gasse) mit J. Marx und dem Cellisten Paul Grümmer musizierte.

Seit der Mitte des 19. Jh.s blühte in M. auch das Männergesang und Musikvereinswesen. Führend war der 1848 gegründete MGV M., der nachweislich 1890 eine Gesangschule einrichtete, heute noch als gemischter Chor aktiv ist und als einer der ältesten Gesangvereine Österreichs gilt; 2010 umbenannt in KONTROVERSE M.er Gesang-Verein. Weiters wären hier der MGV „Liederkranz“ M. (1884), der MGV „Harmonie“ M. (1886), der Arbeitergesangverein „Freisinn“ M. (1893) und der Deutsche Volksgesangverein M. (1912) zu nennen. Nur von kurzer Lebensdauer waren vermutlich die 1921 bzw. 1926 nachweisbaren Chorvereine Deutsch-evangelischer Singverein M. und Evangelische Kirchengesang-Vereinigung M. Bedeutende Chormeister der verschiedenen M.er Vereine waren Andreas Brüger, M. Equiluz, Wilfried Grasemann, I. Herbst, H. König (der mit dem MGV M. seine eigenen Werke zur UA bringen konnte), K. Liebleitner, K. R. Marz, F. Mayer, Nikolaus Mayer, Hub. Richter, A. Schamann, A. Schönberg, I. Schweiger d. J., A. v. Webern, Franz Tomböck, Karl Westermayer und M. Winkelmayer. Gerade in der Zwischenkriegszeit vollbrachten mehrere der genannten Vereinigungen, von denen jede ca. zwei- bis dreimal jährlich an die Öffentlichkeit trat, künstlerische Glanztaten. Der MGV M. z. B. brachte damals u. a. J. Haydns Schöpfung und A. Rombergs Glocke zur Aufführung.

Als erster Musikverein ist 1877–82 der Musikverein M. nachweisbar, der 1877 eine MSch. unter der Leitung von Georg Fuhrmann ins Leben rief. 1906–22 bestand ein weiterer Musikverein M., der große Orchestermusik pflegte (Aufführung der 5. Symphonie von L. v. Beethoven 1906, der 6. Symphonie von Fr. Schubert 1909, EA der M.er Tänze von L. v. Beethoven nach dessen Wiederentdeckung 1909) und als dessen Dirigenten R. Knarr, Otto Egger (1912 Korrepetitor in Bayreuth/D unter H. Richter), A. Gatscha, Hub. Richter sowie M. Winkelmayer wirkten. Dagegen pflegte der bis zum Zweiten Weltkrieg bestehende Orchesterbund der Musikfreunde in M. v. a. die leichte Muse der Unterhaltungsmusik.

1919 rief R. Knarr die M.er Singakademie ins Leben, an die er höchste künstlerische Anforderungen stellte. Ziel war es zunächst, jährlich L. v. Beethovens teilweise in M. entstandene Missa solemnis in St. Othmar zur Aufführung zu bringen. Nach dem ersten öffentlichen Auftritt der Singakademie am 13.4.1919 (Der Tod Jesu von Carl Heinrich Graun) kam es am 13.6.1920 zur erstmaligen Aufführung des Beethovenschen Werks gemeinsam mit den Wiener Philharmonikern; die Aufführungen der Messe fanden vor dem Krieg in den Jahren 1920–30, 1935 und 1938 statt. R. Knarr wollte außerdem beide M.er Beethovenhäuser renovieren, ein Beethoven-Festspielhaus sowie ein Beethoven-Denkmal errichten und Ausschreibungen von mehreren Wettbewerben durchführen. Diese Vorhaben konnten zwar nur teilweise verwirklicht werden, jedoch richtete die Singakademie 1924 eine Kindersingschule (bis 1933 unter der Leitung von Karl Heindl nachweisbar) und 1925 einen Sing- sowie Harmonielehrekurs ein. R. Knarr leitete die Singakademie bis 1966, ihm folgten W. Schmid (1966–79), Otto Partmann (1979–83), Conrad Artmüller (1983–90), E. Würdinger (1991–99), Christian Fraberger (1999–2002) und Antal Barnas (seit 2003). Neben den 1951 wieder aufgenommenen nahezu jährlich stattfindenden Aufführungen der Missa solemnis konnte die Singakademie auch mit der Aufführung anderer großer Chorwerke entscheidende Akzente setzen (u. a. J. Haydns Jahreszeiten, G. F. Händels Messias, J. S. Bachs Matthäuspassion, G. Verdis Requiem), meist in Zusammenarbeit mit dem Niederösterreichischen Tonkünstlerorchester oder dem M.er Symphonischen Orchester.

Ursprünglich eng mit der Singakademie verbunden war die M.er MSch. Bereits 1926 war die von A. Wildgans angeregte M.er Beethovenhaus-Stiftung von R. Knarr gegründet worden, die sich bis zu ihrer Auflösung 1939 der Pflege der Beethovenschen Werke verschrieb. Durch die Privatinitiative (und das Privatvermögen) des Chemikers Hermann Cajar war es möglich, am 24.9.1936 die „MSch. der Beethovenhaus-Stiftung“ in der Neusiedlerstraße 44 zu eröffnen. Cajar ließ zu diesem Zweck in seinem Garten den 100 Personen fassenden Beethovensaal erbauen, der in der Folge für Konzertveranstaltungen genutzt wurde (heute dient er als Tonstudio). R. Knarr leitete bis 1939 die private Anstalt, in der Klavier, Violine, Violoncello, Gitarre, Blockflöte und Gesang unterrichtet wurde, zu den Lehrern zählten damals u. a. H. König, Heinz Cajar und Wilhelm Hübner-Langenbruck (1911–89). 1939 übernahm die Gemeinde Wien die MSch., 1954–56 wurde sie wieder privat geführt und 1956–68 stand sie unter der Obhut der Singakademie. Direktor war bis 1964 wiederum R. Knarr, ihm folgten W. Schmid und Karl Siakala. 1968 wurde die Schule von der Stadt M. übernommen und bezog 1970/71 ihr heutiges Domizil (Babenbergergasse 20), nachdem sie seit 1965 provisorisch in der Knabenhauptschule (Jakob-Thoma-Straße 20) untergebracht war. 1968 besuchten 280 Schüler die MSch., im Schuljahr 2000/01 waren es 626. Direktor ist heute (2017) Reinmar Wolf (* 1962), der bereits als bekannter Orgelvirtuose in Erscheinung trat und Leiter des Beethoven-Orchesters M. ist. Bekannte Chorvereinigungen der MSch. sind das Singteam (Chor der MSch.) und The Beethoven Singers (Jugendchor der MSch.).

Aus der 2. Hälfte des 19. Jh.s stammen die ersten ergiebigeren Nachrichten von Tanzunterhaltungen in M. Träger waren vielfach die Männergesangvereine mit ihren zahlreichen Kränzchen, Gschnasveranstaltungen und Bällen. Die bekannteste Kapelle aus jener Zeit war das Salonorchester Ignaz Schweigers. Erwähnenswert ist auch, dass 1878 erstmals ein Herr Gunhold Tanzunterricht in der Stadt gab, 1903 konnte sich eine Tanzschule etablieren. Als bedeutende Kapellmeister der Zwischenkriegszeit galten Viktor Wischek, Anton „Toni“ Siegl, Walter Bauer sowie der aus Guntramsdorf/NÖ stammende Hornvirtuose Franz Tomböck (auch noch in den 1950er Jahren) und Franz Hammer. Letzterer leitete die 1893 von F. Mayer gegründete Kapelle der Hyrtl’schen Waisenanstalt, die bis zum Zweiten Weltkrieg bestand. Sehr beliebt war auch die M.er Zitherschule des Herrn Wanjek. Nach dem Krieg war es zunächst wieder A. Siegl, der die M.er auf Tanzveranstaltungen unterhielt, in den 1960er Jahren hielt die Rock- und Beatmusik ihren Einzug, beliebte Formationen waren die Blue Tramps (Bar- und Tanzmusik), die Rolling Beats (Beatmusik), die Mods (mit Leader Georg „Schurli“ Weiß) und die Chets. In der Folge beherrschten v. a. Georg „Schurli“ Weiß und Günther „Hausi“ Hausenberger mit verschiedenen Formationen die Stadt (Love P. M., Schurli und die Motorbienen).

Auch im Bereich der Volksmusik kann M. gewisse Traditionen vorweisen. Bei den zahlreichen Heurigen spielten häufig verschiedene Schrammelquartette (Schrammelmusik, Heurigenmusik) und Trios, Größen wie M. Kiesel und E. Guschelbauer traten in M. auf. Der bekannte Volksliedforscher K. Liebleitner, der ab 1900 in M. lebte, sammelte die Volkslieder in und um M. Der Volkstanz wird heute (2004) von der Volkstanzgruppe Richard Bammer (gegründet 1977) gepflegt.

Die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg war v. a. von dem Bemühen nach regelmäßigen Aufführungen von klassischer Musik auf hohem Niveau gekennzeichnet. Es kam daher 1946 zur Gründung der Abonnementkonzerte durch W. Hübner-Langenbruck, die dieser bis 1981 organisierte. In diesen Konzerten, die seit 1954 im Gewerbesaal (Schrannenplatz) stattfanden, traten zahlreiche namhafte Künstler auf (u. a. J. Patzak, E. Melkus, R. Krotschak, K. Equiluz, Hein. Schiff). W. Hübner-Langenbruck, der bis 1936 am Neuen Wiener Konservatorium und an der MAkad. (bei Walter Kerschbaumer) studiert hatte, zählte ab 1936 zu den ersten Lehrern der M.er MSch., 1955–81 lehrte er an der Wiener MHSch.

Schwierig gestaltete sich auch die Geburt eines leistungsfähigen M.er Orchesters. 1962 erfolgte die Gründung eines Amateur-Symphonieorchesters als Hausorchesters des MGV M. durch K. Pischof, jedoch erst als 1986 das M.er Symphonische Orchester ins Leben gerufen wurde, konnte dieses Problem zufrieden stellend gelöst werden. Sein langjähriger Dirigent (1986–2017) C. Artmüller – als Dirigent der Volksoper Wien und der Staatsoper erfolgreich – führte das Orchester u. a. auch auf eine Tournee nach Japan (2000). Seit 2017 leitet Felix Hornbachner das Orchester.

Die M.er Ballettschule in der Neusiedlerstraße 30 wurde am 2.10.1956 am Standort eines ehemaligen Freibades eröffnet. Gründerin war die aus M. stammende Tänzerin E. Schwamberger, fortgeführt wird die Schule von ihren Töchtern Karin Grohmann und Erika Zimmel.

Für ein reges musikalisches Leben in M. sorgen heute (2013) u. a. auch die Blasmusikkapelle der Stadt M. (gegründet 1977), das auf alte Musik spezialisierte Medelike Consort (1981), das Vocal Ensemble M. (1993; derzeitiger Leiter ist der auch als Komponist tätige Günther Mohaupt) und die Big Band Tuesday Night Orchestra. Letztere tritt häufig im Stadttheater auf, wo auch Kammermusik geboten wird (Kammermusikzyklus der Wiener Philharmoniker 1997, Aristo Trio 2004). Erfolgreich etabliert haben sich zu Beginn des 21. Jh.s auch die sonntäglichen Jazz-Konzerte im M.er Kobenzl (Jubiläumspark 2).


Literatur
W. Szmolyan in M. Landwirtschaft, Kultur u. Wirtschaft, hg. v. d. Stadtgemeinde M. 1975; E. Stein (Hg.), M. 1933; I. u. G. Waldner/H. Kucera, 1100 Jahre M. 2003; K. Giannoni, Gesch. d. Stadt M. In Arbeit 1905; Czeike 4 (1995); H. Kretz, Chronik d. Evangelischen Gemeinde M. In Arbeit 2000; F. Ranegger in Heimatbuch für den Bezirk M. In Arbeit 1 (1956); A. Mayerhofer in Heimatbuch für den Bezirk M. In Arbeit 1 (1956); Ch. Fastl, „Waldigen Hang, grünendes Tal durchtön’ dt.er Sang mit mächtigem Schall!“, Diss. Wien 2003; Erhart 1998 u. 2002; H. Grafe, Theater in M., In Arbeit Diss. Wien 1988; BeethovenH 1926; Th. v. Frimmel in Beethoven-Forschung In Arbeit 5 (1915) u. 8 (1918); Th. v. Frimmel, Neue Beethoveniana In Arbeit 1890; W. Szmolyan in ÖMZ26/1 In Arbeit u. 3 In Arbeit (1971), 27/3 In Arbeit (1972), 29/3 In Arbeit u. 4–5 In Arbeit (1974); W. Szmolyan in R. Klein/H. H. Eggebrecht (Hg.) [Kgr.-Ber.] Webern. Wien 1972 1973; H. Györgyfalvy, M. in der Zwischenkriegszeit 1918–1938, In Arbeit Dipl.arb. Wien 1994; I. Moderei, Der Mödlinger Gesang-Verein. Die Entwicklung von 1848 bis 2008, Dipl.arb. Wien 2008; J. v. Küchler, Der M.er MGV 1848–1898, In Arbeit 1898; W. Szmolyan et al. (Hg.), [Fs.] 75 Jahre M.er Singakad. 1919–1994, 1994; [Fs.] Kirchenchor St. Othmar Mödling. Ein kurzer Abriss, In Arbeit hg. v. Kirchenchor v. St. Othmar 2004; Aufsätze in der Heimatkundlichen Beilage zum Amtsblatt d. Bezirkshauptmannschaft M. 1 (1964) – 40 (2004); Chr. Fastl in Unsere Heimat In Arbeit 78/2 (2007); SK 55/3 (2008), 133; D. Hotz, Festspiele in Niederösterreich 1945–2009, 2010; B. Max, das prolongierte Wunder 2013; Beiträge von B. Millet u. H. Koch in Kulturzs. medilihha 3/5 (2011); F. Krausgruber in Kulturzs. medilihha 3/6 (2011), 4/7 (2012) u. 9/17 (2017); Th. Muxeneder in Kulturzs. medilihha 3/6 (2011); I. Moderei in Kulturzeitschrift medilihha 4/8 (2012); H. Rotter/F. Handler, [Fs.] Orgeln und Orgelspiel in St. Othmar 2013; G. Allmer in Das Orgelforum 21 (Dezember 2017); Beiträge von M. Kröpfl u. H. P. Zelfel in Kulturzs. medilihha 5/10 (2013); Beiträge von A. L. Staudacher u. U. Alpers/G. Umlauft in Kulturzs. medilihha 8/16 (2016); Beiträge von H. Stangler u. Ch. Matzner in Kulturzs. medilihha 9/18 (2017); Slg. Moißl; Diözesanarchiv Wien (Schulakten; Landpfarren/M.-St. Othmar); ÖNB-Musikslg. (Musikarchiv M.-St. Othmar); www.othmar.at (5/2011); www.moedling.at (3/2004); http://www.symphony.at (12/2017); eigene Recherchen (u. a. Matriken M.-St. Othmar).

Autor(en)
Christian Fastl
Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Mödling‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 10/01/2018]

MEDIEN
Erste Seite der Mödlinger Schulordnung von 1640 (Diözesanarchiv Wien)
Erste Seite der Mödlinger Schulordnung von 1640 (Diözesanarchiv Wien)
Archiv des Bezirksfeuerwehr-kommandos Mödling
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Plakat der Mödlinger Bühne vom 12.2.1915© Bildarchiv Austria, ÖNB
Plakat der Mödlinger Bühne vom 12.2.1915  © Bildarchiv Austria, ÖNB
Mödlinger Bühne
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Gedenktafel am Sterbehaus von Max Weinzierl,  Kaiserin Elisabeth-Straße 19
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