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Möslein, Möslein, true Helly (Helen)
* 1914-08-044.8.1914 Wien, † 1998 -07-066.7.1998 Wien. Soubrette, Kabarettistin, Textdichterin. Tochter eines österreichischen Auswanderers. Studium am Wiener Konservatorium (Gesang, Klavier). Ab 1933 in New York künstlerisch tätig, wo sie H. Leopoldi kennen lernte und ab 1941 als Nachfolgerin von Betja Milskaja dessen zweite Klavier- und Gesangspartnerin wurde. Das Duo H. Leopoldi/H. M. musizierte auf zwei Klavieren und erzielte mit Leopoldis There’s a little Café down the street den künstlerischen Durchbruch in Amerika. 1947 begleitete sie L. nach Österreich, sang mit ihm in zahlreichen Nachtlokalen, v. a. in G. Bronners „Marietta Bar“. Tourneen im deutschsprachigen Raum und zahlreiche Plattenaufnahmen folgten. Für einige Schlager Leopoldis fungierte M. als Co-Texterin. Nach dessen Tod 1959 zog sie sich von der Bühne zurück, ab 1971 arbeitete sie als Souffleuse im Theater an der Wien. Der Sohn von M. und H. Leopoldi, Ronald Leopoldi (* 8.12.1955), ist als Schauspieler tätig.
Gedenkstätten
Ehrengrab Wr. Zentralfriedhof; H.-M.-Weg (Wien XII).
Werke
Schlagertexte (Der Chinesenschurl, Meidlinger Buam, Wo bleibt der Wert vom Ganzen [alle gem. m. Rudolf Skutajan], I brauch an Ziegelstan [gem. m. Hans Werner]).
Literatur
H. Weiss/R. Leopoldi (Hg.), Hermann Leopoldi und H. M. „In einem kleinen Café in Hernals ...“ [o. J.]; [Kat.] „... I bin a Meidlinger Bua ...“. Hermann Leopoldi zum 100. Geburtstag. Bezirksmuseum Meidling 1988; G. Spielhofer in Arbeiter-Zeitung 2.4.1972; Wr. Zeitung 11.7.1998; Slg. Moißl; pers. Mitt. Ronald Leopoldi.

Autor(en)
Monika Kornberger
Empfohlene Zitierweise
Monika Kornberger, Art. „Möslein, Helly (Helen)‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 06/05/2001]