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Montecarlos (Die blauen Jungs), Die
Schlagerquartett. Gegründet 1955 von G. Mendelson, bestehend aus J. M. Berg (Bariton), B. Martin (Bassbariton), R. Kreuzberger (Tenor) und Rudi Resch (Tenor, * 22.7.1929 Wien, 1968–74 Vorstand der Konzertvereinigung Wr. Staatsopernchor). Die vier Musiker, deren Identität man zunächst geheim hielt, machten 1956–60 Plattenaufnahmen und verbuchten mit Andrea 1956 ihren ersten Erfolg, der Schlager erzielte Platz drei der deutschen Hitparade. Dazu kamen einige Filmauftritte. In der gleichen Besetzung machten die vier Interpreten ab 1956 Plattenaufnahmen als D. b. J., bis 1970 entstanden über 20 Einspielungen, die, dem Bandnamen entsprechend, häufig Themen der Seefahrt behandelten, einige der Titel konnten auch in Deutschland reüssieren.
Werke
als D. b. J.: Wir lagen vor Madagaskar, Stern von Montana, Wenn weiße Wolken wandern, Fahr’ uns heim, Kapitän, Kleine Venus von Hawaii; D. M.: D. M., Andrea, Warum strahlen heut’ Nacht die Sterne so hell, Magdalena, So wie du, Wie am ersten Tag.
Literatur
Das Lex. des dt. Schlagers 1993; www.wikipedia.de (12/2013); Das internationale Podium, 10/120 (Dezember 1957), 5; K. Loibl, Musikalische Künstler von gestern und vorgestern o. J., mschr. (Wienbibliothek); eigene Recherchen.

Autor(en)
Monika Kornberger
Empfohlene Zitierweise
Monika Kornberger, Art. „Montecarlos (Die blauen Jungs), Die‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 15/01/2014]