Logo IKM
OeML Schriftzug
Logo OeML
Logo Verlag

Myschuha, Myschuha, true Oleksander (Pseud. Alexander Filippi)
* 1853 -06-066.6.1853 Nowy Witkow, Pododlien/UA, † 1922 -03-099.3.1922 in einem Schwarzwaldkurort bei Freiburg i. Br./D. Sänger (lyrischer Tenor). Studierte 1878–81 in Lemberg (L’viv/UA) am Konservatorium Gesang bei Walery Wysocki und debütierte 1880 am dortigen Opernhaus. 1881–83 studierte er in Mailand/I sowie bei Giovanni Sbriglia in Paris. 1884–92 wurde er an der Nationaloper von Warschau zu einer der führenden Sängerpersönlichkeiten der polnischen Metropole (Jontek „Halka“). Mit bedeutendem Erfolg sang er an der Wiener Hofoper, in St. Petersburg/RUS, am Nationaltheater in Prag, Paris und wieder (bis 1905) in Lemberg. 1905–11 wirkte M. als Prof. an der Lyssenko-MSch. in Kiev, 1911–14 an der MHsch. in Warschau. 1918 gründete er eine MSch. in Stockholm. Er sang Titelhelden des klassischen Opernrepertoires und propagierte die ukrainische Musik.
Literatur
O. M., Spohady, materialy, lysty [Erinnerungen, Materialien, Briefe] 1971.

Autor(en)
Natalja Samotos
Empfohlene Zitierweise
Natalja Samotos, Art. „Myschuha, Oleksander (Pseud. Alexander Filippi)‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 06/05/2001]