Logo IKM
OeML Schriftzug
Logo OeML
Logo Verlag

Niederösterreichisches Tonkünstlerorchester (Tonkünstler-Orchester Niederösterreich)
Symphonieorchester von Niederösterreich, 1946 gegründet. Der Name erinnert an die Tonkünstler-Sozietät bzw. das Tonkünstler-Orchester (Wiener Symphoniker). An deren Tradition anknüpfend, wurde das Niederösterreichische Landes-Symphonie-Orchester – das aus dem 1939 gegründeten Gau-Symphonie-Orchester Niederdonau (Nationalsozialismus) hervorgegangen war – 1946 in N. T. umbenannt, seit 2002 Tonkünstler-Orchester Niederösterreich. Im Festspielhaus in St. Pölten beheimatet (zwei Konzertzyklen, Oper und Ballett), tritt das N. T. ca. 80 Mal pro Jahr in ganz Niederösterreich sowie regelmäßig im Wiener Musikverein (u. a. Sonntagnachmittagskonzerte) auf. Gastspiele im In- und Ausland, Tourneen in die USA und nach Asien.

Chefdirigenten des N. T. waren K. Wöss (bis 1951), G. Koslik (bis 1964), H. Wallberg (bis 1975), W. Weller (bis 1978), M. Caridis (bis 1988), I. Karabtchevsky (bis 1994), F. Luisi (bis 2000), C. Kalmar (bis 2003), seit 2004 Kristjan Järvi. Zusammenarbeit mit namhaften Dirigenten (Paul Hindemith, Clemens Krauss, V. Andreae, Ch. v. Dohnányi, Z. Mehta) und Solisten (R. Buchbinder, A. Brendel, Wo. Schneiderhan, Mstislaw Rostropowitsch, E. Gruberová, A. Baltsa, Ch. Ludwig). Mehrere CD-Einspielungen (ORF). Als innovatives Projekt ist eine Abteilung für Musikvermittlung zu erwähnen.


Literatur
H. Tobischek in ÖMZ 25/2 (1970); www.tonkuenstler.at (5/2004).

Autor(en)
Alexander Rausch
Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Niederösterreichisches Tonkünstlerorchester (Tonkünstler-Orchester Niederösterreich)‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 06/05/2001]