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Noë, Noë, Artur: Brüder
Artur: * 1871 -06-077.6.1871 Graz, 1959 -09-011.9.1959 Graz. Musiker, Komponist, Militär. Sohn des Grazer Gymnasialdirektors Heinrich N. (1835–1914), lernte in der Schule des Musikvereins für Steiermark Geige und Violoncello, schlug dann aber die Offizierslaufbahn ein, unterrichtete auch an den Kadettenschulen in Triest und Marburg, kämpfte im Ersten Weltkrieg in Serbien und Italien, wurde schließlich General und war bis 1920 Stadtkommandant von Graz. Im Ruhestand widmete er sich ganz der Musik, in der er sich während seiner Militärdienstzeit weiter gebildet hatte. Er wirkte in Graz als Kammermusiker, Lehrer für Geige und Violoncello und in der Österreichischen Musiklehrerschaft (1927 Vorstandsmitglied, 1931 2. Vorsitzender) sowie als Obmann des Musikpädagogischen Vereins und des Kartells der Privatlehrer.
Werke
ca. 100 Werke der verschiedensten Gattungen: u. a. 8 Messen; Ballett Die Rose; Symphonien u. a. Werke für Orch. bzw. Chor, Soli u. Orch.; Kammermusik (u. a. 19 Streichquartette); Lieder; Werke für Kinder.
Literatur
StMl 1962–66 [mit WV].


Oskar: * 23.5.1872 Graz, † 20.3.1910 Leipzig/D. Gesangspädagoge und Komponist. Studierte in Berlin Violine bei Andreas Moser, in Frankfurt a. M./D Gesang bei Julius Stockhausen, wurde 1902 Prof. für Sologesang am Konservatorium in Leipzig (Schüler u. a. der spätere Musikwissenschaftler Hans Joachim Moser [1889–1967], Sohn von A. Moser), 1910 Vorstand der Gesangabteilung an der MHsch. in Berlin und Dirigent des Berliner Lehrergesangvereins, leitete auch das Berliner Philharmonische Orchester. Als Lieder-Komponist stand er in der Nachfolge von H. Wolf.


Werke
Lieder.
Schriften
Technik der dt. Gesangskunst 1912, hg. v. H. J. Moser, 21921, 31954.
Literatur
StMl 1962–66; ÖBL 7 (1978); F-A 1936.

Autor(en)
Uwe Harten
Empfohlene Zitierweise
Uwe Harten, Art. „Noë, Brüder‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 06/05/2001]