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Oesterlein, Oesterlein, true Nikolaus Johannes
* 1841 -05-044.5.1841 Wien, † 1898 -10-077.10.1898 Wien. Beamter, Sammler, Schriftsteller. Neffe des Journalisten und Schriftstellers Nikolaus Oe. (1804–38), studierte an der Montanistischen Hsch. Leoben, war ab 1865 Kanzleibeamter der Nußdorfer Brauerei (Wien XIX), ließ daneben aber seine schon früh begonnene musikalische Ausbildung nie aus den Augen, u. a. Generalbass-Studien bei Julius (Gyula) v. Beliczay (1835–93). Er beschäftigte sich v. a. mit seinem Idol Rich. Wagner, besuchte 1876 die ersten Festspiele in Bayreuth, setzte sich aber auch für F. Liszt und A. Bruckner ein. 1884 begann er mit dem Aufbau eines Wagner-Museums: 1886 konnte er die ständige Ausstellung eines Teiles seiner Sammlung in der eigenen Wohnung in Wien erreichen, 1895 – mit Unterstützung zahlreicher Spender – in Eisenach/D das Wagner-Museum eröffnen (20.000 Nummern).
Schriften
Bayreuth. Eine Erinnerungsskizze 1877; Die „Walküre“ u. das „Rheingold“ in Wien mit Hinblick auf das Bühnenfestspiel zu Bayreuth 1876, 1878; Das Richard-Wagner-Museum u. sein Bestimmungsort 1884; Kat. einer Richard Wagner-Bibliothek, 4 Bde. 1882–95; Über Schicksale u. Bestimmung des Richard Wagner-Museums in Wien 1892.
Literatur
ÖBL 7 (1978); Riemann 1929; Czeike 4 (1995); Ulrich 1997; Kosch 2 (1960); Eisenberg 1893.

Autor(en)
Uwe Harten
Empfohlene Zitierweise
Uwe Harten, Art. „Oesterlein, Nikolaus Johannes‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 06/05/2001]


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Weiterführende Literatur (OBVSG)
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Oesterlein, Nikolaus
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