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Orchesterverein der Gesellschaft der Musikfreunde
Amateurorchester; gegründet 1859 als Zweigverein der Gesellschaft der Musikfreunde. Entwickelte sich in der Folge zum führenden Amateurorchester Wiens (1859: 53 Mitglieder, 1866: 70, 1909: 66), das durchschnittlich dreimal jährlich selbständige Konzerte gab. Das Repertoire umfasste zunächst neben den Wiener Klassikern v. a. Werke von L. Cherubini, C. M. v. Weber, Felix Mendelssohn Bartholdy, L. Spohr, F. Liszt und J. S. Bach. Eine enge Zusammenarbeit bestand stets mit dem Wiener Singverein im Rahmen der sog. Gesellschaftskonzerte. Als künstlerische Leiter wirkten u. a. C. Heißler (1859–71), Friedrich Heßler (1871–75 u. 1876–78), R. Fuchs (1875/76), E. Kremser (1878–80), O. Bach (1880–88), L. Rottenberg (1888–91), E. Mandyczewski (1891–96), R. v. Perger (1896–99), C. Luze (1899–1910) und J. Lehnert (1910–48); unter den Gastdirigenten ragt v. a. J. Brahms hervor. Das Orchester ist heute (2004) nach wie vor erfolgreich aktiv.
Literatur
F. Klein, Gesch. d. O.es d. GdM v. 1859–1934, 1934; G. Wittek, 50 Jahre (1859–1909) O. d. k. k. GdM 1909; www.musikverein.at (6/2004).

Autor(en)
Christian Fastl
Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Orchesterverein der Gesellschaft der Musikfreunde‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 15/07/2004]