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Pfeiler, Pfeiler, true T. C. (eig. Ewald)
* 1958 -01-011.1.1958 Salzburg. Jazzorganist. 1966 durch Besuche seiner Volksschulklasse am ORFF-Institut in Salzburg erste Berührung mit Improvisation und Rhythmik. 1973–78 Mitglied der Tanzband The Up To Date. Nach einer kaufmännischen Ausbildung und einer kurzen Tätigkeit als Verkäufer widmete sich P. seit 1978 ganz seiner Karriere als Jazzorganist und spezialisierte sich auf die klassische Hammond B3-Orgel. 1978 Gründung des ersten Trios in der klassischen Besetzung mit Gitarre und Schlagzeug. Ab 1979 Studium in München an der Schule für Jazz und Unterhaltungsmusik von Joe Haider und privat bei Wild Bill Davis, dem Pionier der Jazzorgel, der sein wichtigster Lehrer und Mentor wurde. Ihm widmete er später die tribute site www.wildbilldavis.com. 1980 als technischer Betreuer für die Orgel Europatournee mit der Lionel Hampton Big Band und Wild Bill Davis mit der Gelegenheit zu Sessions mit Hampton und Musikern der Band. Von Hampton erhielt P. seinen Namen „T. C.“ als Abkürzung für „The Console“, synonym für die Orgel. Ende der 1980er Jahre Live-LP mit Davis auf zwei Hammond B3. Zahlreiche Auftritte in Clubs und bei Festivals in Europa und den USA, Sessions und Aufnahmen u. a. mit Herb Ellis, Red Holloway, Frank Foster, Bill Elgart, Ken Peplowski, Maceo Parker, Jack McDuff (vierhändig auf einer Hammond B3), Joe Nay, C. Drewo, H. Sokal, J. Dudli, Michael Honzak, P. Legat, L. Austen. P. leitete mainstream- und bluesorientierte Trio- und Quartettbesetzungen wie das Projekt Out Of Space mit Herb Berger, Saxophone und Flöte, Christian Havel, Gitarre und J. Dudli, Schlagzeug, ausschließlich mit Eigenkompositionen, oder das Quintett Jazzid-Funk mit H. Sokal, Saxophone, P. Legat, Gitarre, T. Böröcz oder J. Dudli, Schlagzeug, und Stefan Maaß, Percussion. 1990–95 fallweiser Einsatz als Jazz-Aufnahmeleiter, Sendegestalter und Moderator beim ORF. Seit 2003 Auftritte mit seiner Partnerin und Produzentin Ulrike Muehlbachler am Schlagzeug unter dem Titel T. C. Pfeiler’s Hammond B3-Lounge Music in variabler Besetzung. P. ist auch als Komponist, Arrangeur und Produzent im Bereich der Film- und Werbemusik sowie der anspruchsvollen Unterhaltungsmusik tätig, spielt live aber ausschließlich Jazz auf der Hammondorgel, wobei er sich stets um einen unverwechselbaren Stil bemüht.
Ehrungen
Prof.-Titel 2008.
Werke
über 6.500 Kompositionen; Alben: Live At Club Art & Music 1985, Wild Bill Davis. T. C. P. 70th / 30th anniversary 1987, Out of Space 1995, Herb Ellis meets T. C. P. 1995, Dynaflow 1995, Red Holloway - T. C. P. Day Dream 1997, For H.G.B.S. 1997, T.C. Pfeiler Jazz Organ Trio - Dimensions 2015, T.C. Pfeiler & The Secret Two 2015; gem. m. H. Gradischnig u. J. Dudli: Live Grooves 2002.
Literatur
www.tc.pfeiler.umm.at (9/2004); www.tcpfeiler.com (2/2016); pers. Mitt. T. C. P.

Autor(en)
Reinhold Westphal
Monika Kornberger
Empfohlene Zitierweise
Reinhold Westphal/Monika Kornberger, Art. „Pfeiler, T. C. (eig. Ewald)‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 10/02/2016]