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Pichler, Pichler, true Carl (Karl)
* 1821-11-099.11.1821 Sachsenburg/K, † 1893-01-1616.1.1893 München/D. Sänger (Bariton). War Chorknabe, erhielt ersten Musikunterricht von seinem Schwager und erlernte zunächst einen kaufmännischen Beruf in Triest/I. In Graz nahm er 1840/41 Gesangsunterricht bei G. Ott, 1842 begann er in Pressburg seine Bühnenkarriere. Anschließend wieder in Graz, erhielt er auch Unterricht von seinem Bruder Johann (* vor 1821 Sachsenburg?, † 21.3.1848 Königsberg/Preußen [Kaliningrad/RUS]), der als Bariton u. a. ab etwa 1833–45 in Graz und später in Königsberg engagiert war. Zunächst in kleinen Rollen und als Chorist tätig, folgten größere Engagements in Salzburg (1844), Augsburg/D (1845–47), Innsbruck und Aachen/D (1846/47), Elberfeld/D (1847/48), Luxemburg und Frankreich (1848/49), Stettin (Szczecin/PL; 1850/51), Dessau/D (1851/52), Berlin (1852), Würzburg/D (1852–55) und Frankfurt am Main/D (1855–78). Anschließend im Ruhestand, zog er sich nach München zurück. Verheiratet war P. seit 1846 mit der Sängerin Auguste Wiegand (* ca. 1830 [Ort?], † 30.10.1870 Frankfurt a. M.?), seine Kinder Mathilde (* ca. 1850 Frankfurt a. M.?, † nach 1878 [Ort?]) und Max (* 29.10.1850 Frankfurt a. M., † 1.4.1914 Frankfurt a. M.) wirkten als erfolgreiche Sänger v. a. an deutschen Bühnen.
Literatur
K-R 1997 u. 2002; Kosch 3 (1992); Eisenberg 1903; Dt. BühnenJb 5 (1894), 178; Ulrich 1997 [P., Wiegand]; Grazer Ztg. 24.8.1833, [4], 2.3.1844, 107, 28.8.1845, 411 [Johann P.].

Autor(en)
Christian Fastl
Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Pichler, Carl (Karl)‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 18/01/2017]


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Weiterführende Literatur (OBVSG)

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