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Plohovich, Plohovich, Gottfried Familie
Gottfried sen.: * 1926-03-1010.3.1926 Korneuburg/NÖ; † 2011-03-055.3.2011 Saalfelden/Sb. Musikpädagoge, Chorleiter und Komponist. Erster Klavierunterricht mit vier Jahren. Neben der Ausbildung in Textilindustrie in Wien war er als Privatmusiklehrer und Organist tätig und komponierte bereits. 1946–50 studierte er an der Wiener MAkad. Kirchenmusik. Danach war P. in Saalfelden Chorleiter und Organist sowie Musikerzieher an der MSch. (ab 1955 Leiter) und an der Bundeserziehungsanstalt (ab 1956). Ferner gründete er dort einen Männerchor (1952), verschiedene Volksmusikgruppen und einen Volkslied-Chor (1977).
Ehrungen
Ambrosius-Medaille des Allgemeinen Cäcilien-Vergandes 2002; Hofrat 2010.
Werke
Chormusik; Märsche (Saalfeldner Schützenmarsch); Suite Heimat am Steinernen Meer; Ouvertüren; Lieder; Blas- u. Kirchenmusik.
Literatur
Lang 1986; Suppan 1994; F-A 2 (1978); http://www.salzburg.com (1/2017).


Sein Sohn Gottfried jun.: * 14.8.1949 Wien. Musikpädagoge, Flötist. Absolvierte 1965 die Kapellmeisterprüfung für Blasmusik und studierte ab 1967 an der Salzburger MHsch. Mozarteum. 1973 zog er nach Bad Hofgastein/Sb, wo er die MSch. Gastein, einen Singkreis und 1985 eine Jugendblaskapelle gründete. Seit 1978 Prof., seit 1996 Direktor des Oberstufenrealgymnasiums Bad Hofgastein. Konzerttätigkeit als Flötist (u. a. bei den Salzburger Festspielen). Er war 1981 und 1984 Landeskulturbeirat.


Werke
Weihnachtsoratorium 1977; Computer-Musical Schlüsselkind 1991; Chormusik.
Schriften
Gitarrenschule.
Literatur
Who is who in Öst. 1997.

Autor(en)
Alexander Rausch
Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Plohovich, Familie‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 19/01/2017]