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Pollini, Pollini, true Franz (Francesco Giuseppe)
* 1762 -03-2525.3.1762 Laibach, 1846 -09-1717.9.1846 Mailand/I. Komponist, Sänger, Pianist, Musikpädagoge. Ausgebildet in Laibach, machte, 1783 nach Wien übersiedelt, die Bekanntschaft von W. A. Mozart (P. war Widmungsträger [„Barone Pulini“] von KV 489 und 490) und A. Salieri, der ihn 1784 nach Paris empfahl. P. war ab 1786 in Laibach als Schauspieler und Sänger, dann in Italien als Pianist, Geiger sowie Opernsänger tätig und lebte ab 1790 als Klavierlehrer in Mailand, nahm auch noch Unterricht bei Nicola Antonio Zingarelli, gastierte in Paris und deutschen Städten. Er gab Privatunterricht und war zumindest Ehrenmitglied, vielleicht auch Klavier-Prof. am Mailänder Konservatorium. Als Komponist trat er v. a. mit eine virtuose Technik verlangenden Klavierwerken hervor. – Nicht zu verwechseln mit dem Komponisten Francesco Giovanni P. (1832–71; Melodram L’orfana svizzera 1856).
Werke
Oratorium Stabat mater 1821 u. andere Kirchenmusik; Opern (La casetta nei boschi 1798; Il genio insubre 1799); Kantate Il trionfo della pace 1801; Kammermusik; Klaviermusik; Lieder.
Schriften
Metodo pel clavicembalo 1812 u. andere Unterrichtswerke.
Literatur
NGroveD 19 (2001) [mit WV]; E. Biggi Parodi in Nuova rivista musicale italiana 30 (1996); DBEM 1 (2003); ÖBL 8 (1983); MGG 10 (1962) [mit WV]; Riemann 1975; Stieger II/3 (1978); www.hortusmusicus.com/pdf/70.pdf (11/2004).

Autor(en)
Uwe Harten
Empfohlene Zitierweise
Uwe Harten, Art. „Pollini, Franz (Francesco Giuseppe)‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 30/11/2004]