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Ponnelle, Ponnelle, true Jean-Pierre
* 1932 -02-1919.2.1932 Paris, 1988 -08-1111.8.1988 München/D. Regisseur. Aufgewachsen in Baden-Baden/D, wo sein Vater als Besatzungsoffizier den Südwestfunk mitbegründete. Durch seine Mutter, eine Opernsängerin, früh mit dem Musiktheater vertraut gemacht, begann P. nach seinem Studium in Paris, Strasbourg/F und Berlin ab 1950 zuerst als Bühnen- und Kostümbildner für Oper und Theater bzw. als Maler (wichtigstes Werk: Altar-Tryptichon für die Militärkirche Baden-Oos/D). 1961 führte P. erstmals Regie, zwei Jahre später erfolgte sein Debüt als Opernregisseur. Mit der Regie zu G. Rossinis Barbiere di Siviglia 1968/69 für die Salzburger Festspiele (H. v. Karajan) begann P.s Weltkarriere; legendär wurden seine Mozart-Inszenierungen für Salzburg (v. a. Zauberflöte und Le nozze di Figaro), die auch durch ihre Verbreitung durch die Massenmedien Maßstäbe setzten; gleiches gilt für P.s Zusammenarbeit mit N. Harnoncourt in Zürich/CH (Monteverdi-Zyklus).
Literatur
M. W. Busch, J.-P. P. 2002; Ulrich 1997; Die Presse 12.8.1988; Salzburger Nachrichten 11.8.1993.

Autor(en)
Elisabeth Th. Hilscher
Empfohlene Zitierweise
Elisabeth Th. Hilscher, Art. „Ponnelle, Jean-Pierre‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 06/05/2001]


GND
Weiterführende Literatur (OBVSG)

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