Präludium
Der Terminus P. und dessen Synonym Praeambulum treten erstmals im 15. Jh., vermehrt im 16. Jh. in Orgelmusik und Lautentabulaturen aus dem deutschen Sprachraum auf und bezeichnen darin freie, d. h. nicht c. f.-gebundene bzw. nicht auf original vokalen Kompositionen beruhende Stücke mit der Funktion des Einleitens, Einspielens bzw. Einstimmens (zum folgenden Gesang oder Spiel).
MG  
[ Zuletzt aktualisiert: 2010/09/24 07:50:56 ]

        [ LOGIN... ]

        Eine Neuanmeldung kann unter Menüpunkt "Registrieren" durchgeführt werden.


Home ] [ Musikforschung ] [ Elektronisches Publizieren ]
Akademie ] [ Redaktion ] [ Verlag ]

Quelle: Österreichisches Musiklexikon, Kommission für Musikforschung
Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
© 2002–2011 Alle Rechte vorbehalten ISBN: 978-3-7001-3077-2