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PrennerPrennertrue (Prener, Prenar), Johannes
* --ca. 1430 Braunau/OÖ?, --vor 17.3.1483 Trient/I. Geistlicher, Schulmeister. Ist wahrscheinlich ident mit dem 1447 in Wien immatrikulierten „Johannes Prenner de Prawnaw“ und seit Juli 1455 als magister scolarum in Trient fassbar; als Succentor kam J. Wiser wahrscheinlich mit ihm gemeinsam hierher, dieser wurde 1459 auch sein Nachfolger. P. war wohl auch der Besitzer und einer der Schreiber des Trienter Codex „93“ (zw. 1450/52, ein zw. 1452/56 entstandener Anhang stammt von anderer Hand). P. wurde als bischöflicher Kaplan 1469 auch als Pfarrer der Magdalenakirche zu Trient installiert und ist 1475 als Altarist am Katharinenaltar im Dom erwähnt. In Tramin (Südtirol) stiftete er das Lorenzbenefizium.
Literatur
Strohm 1993; F. Schneller in Zs. d. Ferd. 3/40 (1896); L. Santifaller, Urkunden und Forschungen zur Gesch. des Trienter Domkapitels im Mittelalter I: Urkunden [...] 1147–1500, 1948; R. Flotzinger in: M. Gozzi (Hg.), [Kgr.-Ber.] Manoscritti di polifonia Trento 2002, 2004.

Autor(en)
Rudolf Flotzinger
Empfohlene Zitierweise
Rudolf Flotzinger, Art. „Prenner (Prener, Prenar), Johannes‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 21/03/2005]