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Prinz, Prinz, Gerhard Erich: Familie
Gerhard Erich: * 1925-07-2828.7.1925 St. Paul im Lavanttal/K. Lehrer, Komponist. Nach Kriegsdienst 1944/45 arbeitete er bis 1958 als Gärtner im Betrieb seiner Eltern. Bekam privat und am Konservatorium Klagenfurt Instrumental- und Theorieunterricht; als Komponist (abgesehen von sporadischem Unterricht durch R. Keldorfer) Autodidakt. Nach dem Besuch der Lehrerbildungsanstalt Klagenfurt war er 1959–79 im Schuldienst, dann Musiklehrer an der MSch. in Wolfsberg und Organist. Seine Frau Elisabeth (* 11.10.1925) studierte Klavier am Konservatorium Innsbruck und Musikpädagogik am Mozarteum Salzburg (abgebrochen) und war nach dem Zweiten Weltkrieg als Volksschullehrerin tätig.
Ehrungen
Preisträger beim Streichquartett-Preisausschreiben der Austro Mechana 1991; Goldenes Ehrenzeichen der Stadt Wolfsberg.
Werke
Oratorien (Von Saulus zu Paulus 1975; Sinfonia sacra 1983); Chorwerke (Motetten, Lieder, Kantaten); Kammermusik; Stücke f. Soloinstrumente.
Literatur
MaÖ 1997 [mit WV]; Who is who in Öst. 1997.


Deren Kinder

Meinhard: * 16.10.1954 Wolfsberg. Pianist. Studierte 1967–75 Klavier am Konservatorium Klagenfurt (Diplom) und 1975–77 bei István Antal an der Franz Liszt-Hsch. Budapest, danach an der MHsch. Wien Liedbegleitung und Klavier. 1980–82 Lehrauftrag an der Grazer MHsch., seit 1982 an der MHsch./MUniv. Wien. Konzerttätigkeit als Solist und Begleiter in Europa, Asien und den USA. Auftritte bei den Wiener Festwochen, Bregenzer Festspielen und beim Carinthischen Sommer. Mit der Sopranistin Rumiko Nakata-P. (* 1.8.1950 Kanazawa/J) verheiratet. Beider Sohn Simon (* 5.1.1988 Wien) studiert (2004) Violine an der MUniv. Wien und konzertiert bereits in Österreich und Japan.


Ehrungen
Bösendorferstipendium 1971; 1. Preis beim Wettbewerb Jugend musiziert 1973; Förderungspreis des Landes Kärnten für Kultur 1984.
Literatur
MGÖ 3 (1995); pers. Mitt. M. P.


Christof: * 14.7.1956 Wolfsberg. Musikpädagoge. War Wiener Sängerknabe unter F. Großmann. Studium der Musik- und Gesangspädagogik an der MHsch. Wien. Ch. P. ist Mitglied mehrerer Ensembles für alte Musik und unterrichtet Gesangspädagogik am Diözesankonservatorium für Kirchenmusik der Erzdiözese Wien.


Literatur
Mitt. M. P.


Johannes: * 17.3.1958 Wolfsberg. Chorleiter. War Wiener Sängerknabe. 1967–71 Klavierunterricht am Konservatorium Klagenfurt. 1974–76 studierte er an der MHsch. Wien Musik- und Instrumentalmusikerziehung sowie Gesangspädagogik und Dirigieren. Bei E. Ortner absolvierte er Kurse in Chorleitung. Er sang u. a. im Arnold Schoenberg Chor (auch 2. Chorleiter) und 1981/82 im ORF-Chor. 1982–92 leitete P. den Chor der Wiener Wirtschaftsuniv. ((WU-Chor), 1988–98 den Kammerchor der Wiener MHsch. 1991 übernahm er die Leitung des Wiener Singvereins, mit dem er sehr erfolgreich arbeitet (2004). Seit 1995 dirigiert P. auch den Wiener Kammerchor. Gründung der „Vokalwoche“ in Wolfsberg. Ab 1985 unterrichtete er an der MUniv. (Hochschule) in Wien. 2000 wurde er als o. Prof. für Chordirigieren an die MUniv. Graz berufen.


Ehrungen
Würdigungspreis des Bundesministeriums f. Wissenschaft und Forschung 1981; Förderungspreis für Musik des Landes Kärnten 1988; Ferdinand Großmann-Preis 1995.
Literatur
Who is who in Öst. 1997; MGÖ 3 (1995); www.kug.ac.at/unser_profil/lehrende.php?idx=13 (8/2004).


Angelika: * 23.9.1959 Wolfsberg. Musikpädagogin. Studierte an der Wiener MHsch. Instrumental- und Gesangspädagogik sowie Klarinette. Seit 1991 Pädagogin am Kärntner Landesmusikschulwerk.


Literatur
Mitt. M. P.

Autor(en)
Alexander Rausch
Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Prinz, Familie‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 06/05/2001]