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Puffler, Puffler, true Helmuth
* 1940-04-011.4.1940 Wels/OÖ. Geiger. Sohn eines Musikers, Großneffe von S. Fellner jun., verheiratet mit der japanischen Musik- und Literaturpädagogin Mariko Puffler (* 20.1.1955). 1958 Matura am Bundesrealgymnasium in Wels, dann 1958–66 Studium an der MAkad. und Univ. Wien (Musikerziehung und Geschichte, Hauptfach Violine bei K. Rosner). Während des Studiums 1962–64 Konzertmeister des Wiener Barockensembles unter Th. Guschlbauer. 1965 Diplomprüfung mit Auszeichnung, 1963/64 1. Violine an der Volksoper Wien, ab 1964 Violinist an der Wiener Staatsoper, 1966–2005 Mitglied der Wiener Philharmoniker, 1965–70 Mitglied des Wiener Mozart-Ensembles unter W. Boskovsky. Rege Kammermusiktätigkeit in verschiedenen Ensembles (Wiener Streichquartett, Collegium Musicum des ORF, Österreichische Kammersolisten), 1980–2009 Lehrauftrag für Kammermusik an der Abteilung Pädagogik der MHsch. bzw. MUniv. Wien. 1980 Gründung des Biedermeier Ensemble Wien (mit Bernhard Biberauer [Violine], Edward Kudlak [Viola], Milan Sagat [Kontrabass]) und Produktion von vier Aufnahmen mit Werken der Familie Strauß, von J. Lanner, M. Pamer, Ph. Fahrbach Vater und Sohn.
Ehrungen
Goldenes Ehrenzeichen des Landes Salzburg 1987, Ehrenring der Wiener Philharmoniker 1991, Prof.-Titel 1994, Silbernes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich 2002.
Werke
CDs mit dem Biedermeier Ensemble Wien: Musik des Biedermeier 1988, Abendsterne. Musik des Biedermeier II 1990, Walzer à la Paganini. Musik des Biedermeier III 1993, Lenz-Blüthen. Musik des Biedermeier IV 1995.
Literatur
Booklets der CDs; B. Gamsjäger in JbÖVw 64 (2015); pers. Mitt.

Autor(en)
Bernhard Gamsjäger
Empfohlene Zitierweise
Bernhard Gamsjäger, Art. „Puffler, Helmuth‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 06/10/2017]