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Ragossnig, Ragossnig, true Konrad
* 1932 -05-066.5.1932 Klagenfurt. Gitarrist, Lautenist, Musikpädagoge. Studierte ab 1947 Musik am Kärntner Landeskonservatorium und 1954–57 an der Wiener MAkad. Gitarre bei K. Scheit. Er debütierte bereits 1956 in Wien und war bis 1959 Lehrer am Kärntner Landeskonservatorium. 1961 gelang ihm der internationale Durchbruch in Paris. Mitwirkung bei den UA.en von A. Weberns Drei Liedern op. 18 und H. E. Apostels Sechs Musiken für Gitarre op. 25 in Wien. 1960–64 hatte R. einen Lehrauftrag an der Akademie (Hochschule) für Musik und darstellende Kunst in Wien, danach unterrichtete er an der MAkad. Basel/CH. 1983–2002 war er o. Prof. an der MHsch. Wien. 1989–97 Gastprof. an der MHsch. Zürich/CH. Internationale Konzerttätigkeit und Teilnahme an Festivals (u. a. Salzburger Festspiele), Zusammenarbeit mit renommierten Sängern und Solisten. Sein Sohn Thomas (* 1961 Wien) ist Cembalist.
Ehrungen
1. Preis Gitarrenwettbewerb Cheltenham/GB 1959; 1. Preis beim Concours International de Guitare Paris 1961; Würdigungspreis des Landes Kärnten 1984; Großes Goldenes Ehrenzeichen des Landes Kärnten 1992; Ehrenmedaille des Landes Wien 1993; Kulturpreis des Landes Kärnten 1994; Großes Silbernes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich 1998; Österr. Ehrenkreuz f. Wissenschaft und Kunst I. Klasse 2003.
Schriften
Leitfaden zum täglichen Üben für Gitarristen 1976; Hb. der Git. u. Laute 1978, 32003. – Zahlreiche Editionen.
Literatur
Who is who in Öst. 1997; NGroveD 20 (2001); Kürschners Dt. Musik-Kalender 2004; Riemann 1975; F-A 2 (1978); MGÖ 3 (1995); www.konradragossnig.com (1/2005); pers. Mitt. K. R.

Autor(en)
Alexander Rausch
Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Ragossnig, Konrad‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 31/01/2005]


GND
Weiterführende Literatur (OBVSG)

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