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Rameis, Rameis, true Emil
* 1904 -04-2828.4.1904 Regau/OÖ, 1973 -04-2222.4.1973 Linz. Flötist, Dirigent, Komponist. Erhielt ab seinem 10. Lebensjahr Flötenunterricht in Vöcklabruck, trat um 1923 in die Kapelle des Oberösterreichischen Alpenjägerregiments Nr. 7 ein. In den folgenden Jahren autodidaktisches Musiktheoriestudium, 1927–30 auch bei Josef Bernauer. 1932 trat er aus der Militärmusik aus und war in weiterer Folge bis 1954 Flötist im Orchester des Linzer Landestheaters. R., der an der Wiener MAkad. auch die Staatsprüfung aus Horn, Klavier, Komposition und Dirigieren ablegte, wirkte weiters als Prof. am Linzer Bruckner-Konservatorium und Kapellmeister der Wiener Sängerknaben. 1952–58 war er Landeskapellmeister des Oberösterreichischen Blasmusikverbandes,1952–69 leitete er die Musikkapelle des Oberösterreichischen Landesgendarmeriekommandos. R. bekleidete zahlreiche Funktionen im Blasmusikwesen; grundlegend waren seine Forschungen über die österreichische Militärmusik und ihre Kapellmeister.
Werke
Märsche (Mein Oberösterreich), Walzer (Auf geht’s), Polkas, Potpourris.
Schriften
Die österr. Militärmusik v. ihren Anfängen bis zum Jahre 1918, 1976 (erg. u. bearb. v. E. Brixel); – Nachlass im OeStA (Kriegsarchiv).
Literatur
Lang 1986; Personenlex. Öst. 2001; Suppan 1994; Brixel/Martin/Pils 1982; F-A 2 (1978).

Autor(en)
Christian Fastl
Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Rameis, Emil‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 06/05/2001]