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Reichert, Reichert, true Ernst
* 1901 -07-1313.7.1901 Mährisch Trübau (Moravská Trebová/CZ), † 1958 -09-2424.9.1958 Rimini/I. Musikpädagoge und Komponist. Studierte 1917–24 an der Wiener MAkad. (bei R. Stöhr, E. v. Mandyczewski, Fr. Schmidt, F. Schreker u. Dirk Fock) und 1920–26 Musikwissenschaft an der Univ. Wien (bei G. Adler, W. Fischer und R. Lach); 1926 Dr. phil. 1924–26 Privatschüler von H. Schenker und Hans Weiße. In der Folge wirkte R. in Essen/D als Solokorrepetitor (1926–28), Leiter der Opernklasse an der Folkwangschule (1928–30), Direktor der städtischen Musikbücherei (1930–44) und Leiter des Damenchores Brahmsbund; nach dem Zweiten Weltkrieg lebte er in Salzburg. Kurzzeitig leitete R. die Salzburger Festspiele , ab 1946 unterrichtete er am Mozarteum (Liedstudien, Cembalo, Instrumentenkunde) und 1949–58 auch an der Wiener MAkad. (Lied und Oratorium). 1945–49 ständiger Klavierbegleiter von M. Cebotari, H. Güden und J. Patzak.
Ehrungen
Prof.-Titel 1945?.
Werke
Lieder, Suite f. Vc. u. Kl., Variationen über ein eigenes Thema f. Vc. u. Kl., Praeludium f. V. u. Org.
Schriften
Die Variationsarbeit bei Joseph Haydn, Diss. Wien 1926; Hg. v. Editionen von Werken W. A. Mozarts.
Literatur
LdM 2000; Kürschner 1954; ÖMZ 13/4 (1958), 207; E. Preussner in ÖMZ 13/10 (1958); Riemann 1975; F-A 1936 u. 2 (1978).

Autor(en)
Christian Fastl
Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Reichert, Ernst‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 19/01/2005]