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Rezek, Rezek, true Franz
* 1847 -01-011.1.1847 Diwischau bei Beneschau/Böhmen (Divišov/CZ), 1912 -04-011.4.1912 Linz. Militärkapellmeister und Komponist. Erhielt seine Ausbildung von einem gewissen Cenek Vinař an der Prager Orgelschule und von Moritz Mildner. 1865–70 im Musikkorps des Feldjägerbataillons Nr. 18 und 1870–74 beim IR Nr. 20. 1874 wurde er Violinist an der Marienoper in St. Petersburg/RUS, 1876 Musikfeldwebel bei der Militärmusik des IR.s Nr. 9. 1878 trat R. zum IR Nr. 14 über, wo er 1882 zum Kapellmeister avancierte (bis 1911). Bekannt wurde der Zither-, Flügelhorn- und Kompositionslehrer von Erzhzg. Johann Salvator (Johann Orth) durch seine in Bregenz, Bozen (Bolzano/I), Linz und anderen Städten veranstalteten Militärkonzerte.
Ehrungen
Goldenes Verdienstkreuz; Kriegsmedaille; Jubiläums-Erinnerungsmedaille; Dienstkreuz I. Klasse; hessischer Philipp-Orden; herzoglich sächsische Ernst-Medaille f. Kunst u. Wissenschaft.
Werke
Märsche (Lahousenmarsch, Generalstabsmarsch, Trauermarsch Zum Grabe), Tänze, Ouvertüren, Konzertstücke.
Literatur
E. u. F. Anzenberger/W. Schwanzer, Märsche der k. u. k. Zeit 2004; ÖBL 9 (1988); J. Damański (Hg.), Die Militär-Kpm. Oesterreich-Ungarn’s 1904; G. Wichart in StMw 39 (1988); Suppan 1994; Brixel/Martin/Pils 1982; F-A 2 (1978).

Autor(en)
Christian Fastl
Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Rezek, Franz‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 06/05/2001]