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Rosanelli, Rosanelli, Maria (Marie Luise): Geschwister
Maria (Marie Luise): * 1879 -07-1919.7.1879 Pergine/Südtirol (heute I), 1975 -10-1717.10.1975 Graz. Musikpädagogin, Pianistin. War 1894–1902 in Graz Schülerin von E. W. Degner. 1903 absolvierte sie in Wien die Staatsprüfung für Klavier, danach studierte sie in Graz weiter. 1903–14 war sie Klavierlehrerin in Pettau (Ptuj/SLO). Nach weiterer Ausbildung in Hellerau bei Dresden/D unterrichtete sie ab 1923 an der Wiener MAkad. Rhythmik und Gehörbildung. 1925 erfolgte die Gründung einer eigenen MSch. (mit Gymnastik und Tanz) in Graz. Daneben war sie weiterhin als Klavierpädagogin tätig.
Ehrungen
Prof.-Titel 1970.
Literatur
StMl 1962–66; Mitt. Diözesanarchiv Graz.


Gedeon: * 27.12.1880 [nicht 1884] Wien, † 29.7.1968 Graz. Gitarrist, Komponist. Erhielt seine musikalische Ausbildung an der Schule des Musikvereins für Steiermark in Graz, bildete sich aber auch autodidaktisch weiter. Er wurde 1902 Leutnant und später Major bei den Tiroler Kaiserjägern und war im Ersten Weltkrieg in russischer Gefangenschaft (bis 1920). Danach war er Gitarrist, konzertierte mit der Mezzosopranistin Else Hoß-Henninger (* 4.6.1893 Wien, † ?) und komponierte auch für Gitarre.


Werke
Lieder (Meine sechs Liebsten. Lieder zur Gitarre, 6 H.e 1922); Volksliedbearbeitungen.
Literatur
StMl 1962–66; Kürschner 1954; Zuth 1926; F-A 1936; Müller-Asow 1929 [Hoß-Henninger]; pers. Mitt. Klaus R.

Autor(en)
Alexander Rausch
Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Rosanelli, Geschwister‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 15.5.2005]