Schima, Oskar
* 4.6.1894 Wien, † 14.10.1966 Wien. Komponist, Textdichter. Privater Violin- und Klavierunterricht, erste Kompositionsversuche im Alter von 12 Jahren. Ausbildung als Drogist, später Musikalienhändler und Musikverleger (Musikverlag O. Sch.) in Wien. Teilnahme an beiden Weltkriegen. 1949 neben S. Fellner, A. Schindlauer, J. Petrak einer der Gründungsmitglieder der Vereinigung Das Wiener Lied. Obwohl Sch. v. a. Wienerlieder komponierte, die nach wie vor zum Standardrepertoire Wiener Musiker gehören, erzielte v. a. sein sentimentaler Schlager Mamatschi große Popularität.
P: Goldenes Abzeichen der Vereinigung Das Wiener Lied.
W: rund 700 Werke, u. a. Wienerlieder ( Wann über d’Weanastadt die letzten Schwalben zieh’n [T: A. Klampferer], Ein kleiner Lausbub [T: K. Schneider], Mir hat heut tramt, es gibt kan Wein mehr [T: A. Klampferer, Rudolf Krehlik], Mir Weana san Lamperln [T: Josef Hochmuth, H. Werner], Der Weana braucht kann Heimatschein [T: J. Hochmuth, H. Werner]); Schlager (Mein kleines Mägdelein, vergib! [T: A. Klampferer], Susa [T: F. Prager], Mamatschi [T u. M: O. Sch.]).
Lit: S. Schedtler (Hg.), Wienerlied und Weana Tanz 2004; Lang 1986; Hauenstein 1976 u. 1979.


MK  
[ Zuletzt aktualisiert: 2011/09/19 12:37:23 ]

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Quelle: Österreichisches Musiklexikon, Kommission für Musikforschung
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