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Schimon, Schimon, Ferdinand: Familie
Ferdinand: * 1797 -04-066.4.1797 Pest (Budapest), † 1852 -08-2929.8.1852 München/D. Maler, Sänger (Tenor). War in Wien Schüler des Malers Johann Baptist von Lampi d. J. Nach Ausbildung seiner Stimme sang er 1820 in der Zauberharfe von Fr. Schubert, zu dessen Freundeskreis er gehörte. 1821–40 war er Mitglied des Hoftheaters in München. Als Porträtmaler schuf er Bildnisse von L. v. Beethoven und C. M. v. Weber. Auch sein Bruder Maximilian (1805–59) war Maler.
Literatur
ÖBL 10 (1994); Wurzbach 29 (1875); ADB 31 (1890); Czeike 5 (1997); K-R 1997.


Sein Sohn

Adolf: * 29.2.1820 Wien, † 21.6.1887 Leipzig. Pianist, Komponist und Gesanglehrer. Wurde ab 1837 am Pariser Konservatorium und später in Italien ausgebildet. 1846 führte er in Florenz/I seine Oper Alessandro Stradella auf. Erfolgreicher war die komische Oper List um List, der sein Freund F. v. Flotow zum Durchbruch verhalf. Er war Korrepetitor an Her Majesty’s Theatre, London (1850–53) und an der Italienischen Oper in Paris (1854–58). Danach war er ein geschätzter Gesanglehrer in Leipzig und München (1877–86).


Werke
Opern; Kammermusik, Klavierstücke; Lieder.
Literatur
ÖBL 10 (1994); MGG 11 (1963); K-R 2002; NGroveD 22 (2001); DBEM 2003.


Dessen Frau Anna (geb. Regan): * 18.9.1841 Aich bei Karlsbad/Böhmen (Doubí/CZ), † 18.4.1902 München. Sängerin (Soubrette, Sopran). Schülerin ihrer Tante C. Unger-Sabatier . War 1864–67 in Hannover/D engagiert, danach Konzertsängerin (u. a. in Wien 1870/71). 1886–91 unterrichtete sie am Konservatorium Leipzig, 1892–1900 an der Akad. der Tonkunst in München.


Literatur
ÖBL 10 (1994); K-R 1997; Kosch 3 (1992); DBEM 2003 [Regan].

Autor(en)
Alexander Rausch
Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Schimon, Familie‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 06/05/2001]


GND
Schimon, Ferdinand
Weiterführende Literatur (OBVSG)
GND
Schimon, Adolf
Weiterführende Literatur (OBVSG)
GND
Schimon, Anna
Weiterführende Literatur (OBVSG)

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