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Schloß, Schloß, true Julius
* 1902 -05-033.5.1902 Saarlouis/D, 1973 -10-2626.10.1973 Belleville, New Jersey/USA. Komponist, Pädagoge. Studierte 1921–24 am Hochschen Konservatorium in Frankfurt am Main/D und ging 1925 nach Wien, wo er an der Univ. Vorlesungen besuchte und Kontakte zur Wiener Schule hatte. Er wurde Schüler und ab 1928 Mitarbeiter Alban Bergs. 1933 übersiedelte Sch. nach Saarbrücken/D bzw. Saarlouis und konnte nach Internierung im KZ Dachau/D 1939 ins Exil nach Shanghai/VCR flüchten. Dort wurde er 1947 Prof. am Nationalkonservatorium. 1948 ließ er sich in Belleville nieder, wo er schließlich als Theorielehrer tätig war.
Werke
Kammermusik (Streichquartett in einem langsamen Satz 1927); Werke f. Orch. (Ballett-Ouvertüre 1933/34); Klavierstücke/Lehrwerke (Zwölftonsuite 1968); Chinesische Rhapsodien f. V. u. Orch.; Lieder; 23. Psalm f. gemischten Chor u. Org. 1996.
Schriften
Beitrag über das Streichquartett in einem langsamen Satz in Signale für die Musikalische Welt 29.6.1929.
Literatur
K. Steiner in ÖMZ 43 (1988), 677; St. Fricke in musica reanimata-Mitteilungen 35 (März 2000).

Autor(en)
Alexander Rausch
Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Schloß, Julius‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 06/05/2001]