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Schmid, Schmid, true Hans (eig. Johann August, gen. Schmid-Hansl)
* 1897 -12-011.12.1897 Wien, 1987 -12-3131.12.1987 Wien. Volkssänger, Komponist, Kaffeehausbesitzer. Zeigte früh musikalische Begabung und begann mit elf Jahren Klavier zu spielen. In der Zwischenkriegszeit trat er erstmals als Wienerliedinterpret bei Heurigen in Erscheinung und wurde mit F. Imhoff, P. Hörbiger und H. Moser bekannt, 1938 wurde er für Schallplattenaufnahmen engagiert. Sch., der die Handelsschule absolviert hatte und zunächst als Beamter bzw. Prokurist tätig war, eröffnete 1952 in Wien-Währing ein nach ihm benanntes Altwiener Konzertcafé, in dem er auch selbst als Sänger auftrat. Er galt als führender Wienerliedsänger seiner Zeit und war Präsident der Vereinigung Das Wiener Lied.
Gedenkstätten
H.-Sch.-Weg (Wien XVI); Büste im Türkenschanzpark (Wien XVIII); Gedenktafeln an seinem Geburtshaus (Wien XVI, Redtenbachergasse 45) u. am Wohnhaus (Wien VIII, Lammgasse 10).
Ehrungen
Silbernes Verdienstzeichen des Landes Wien 1968; Silbernes Verdienstzeichen der Republik Österreich 1971; Silbernes Ehrenzeichen des Landes Wien 1971; Goldenes Ehrenzeichen des Landes Wien 1982; Ehrenring der Stadt Wien 1987; Lieber Augustin 1987; Große Silberne Ehrenmedaille der Kammer der Gewerblichen Wirtschaft.
Werke
Wienerlieder.
Literatur
H. Glöckner, Hansl Sch. Der letzte Herr des Wienerliedes 1983; Czeike 5 (1997); Hauenstein 1979 [Foto]; DBEM 2003; Wr. Ztg. 20.6.1986 u. 1.1.1988; Die Presse 2/3.1.1988 u. 20.6.2000; Slg. Moißl; WStLA (Biographische Slg.).

Autor(en)
Christian Fastl
Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Schmid, Hans (eig. Johann August, gen. Schmid-Hansl)‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 06/05/2001]