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Schmidt, Schmidt, Leopold: Familie
Leopold: * 1746-10-3030.10.1746Zlabings/Mähren (Slavonice/CZ), 1824 -03-1515.3.1824 Wieden (heute Wien IV). Organist und Regens chori. Ist ab 1770 als Theatermusiker und Kirchenmusiker in Lichtenthal (heute Wien IX) nachweisbar, spätestens ab 1776 lebte er auf der Wieden. 1781–1824 war er Mitglied der Tonkünstler-Sozietät. Er starb als „Regens-Chori an der Pfarre zu den heil. Schutzengeln [Paulanerkirche, Wien IV]“ (Wiener Zeitung).
Literatur
C. F. Pohl, Denkschrift aus Anlass des hundertjährigen Bestehens der Tonkünstler-Societät 1871; Wr. Ztg. 22.3.1824; Neue Wr. Musik-Ztg. 15.3.1855; WStLA (G. Gugitz, Auszüge aus dem TBP 18. Jh. [Archivbehelf]; Portheim-Kat.; TBP 1824; Verlassenschaftsabhandlung).


Sein Sohn Josef: * ca. 1770/75 Wien, † 25.3.1828 Wien. Chorregent und Organist. War um 1805 als Musikmeister, Komponist und Regens chori in Wien tätig, 1807 ist er als Kapellmeister an St. Karl Borromäus (Wien IV) und 1819–28 als Choralorganist an St. Michael nachweisbar.

Er dürfte nicht ident sein mit dem von Wurzbach genannten J. Sch., der in den 1830/40er Jahren als geschickter Pianist in Wien gelebt haben soll und Klavierkompositionen verfasste.


Werke
Kammermusik, Klaviermusik (v. a. für pädagogische Zwecke).
Literatur
MGG 11 (1963); K. Schütz, Musikpflege an St. Michael in Wien 1980; EitnerQ 9 (1903); GerberNTL 4 (1813/14); Wurzbach 30 (1875); Mendel-R. 9 (1878); WStLA (Portheim-Kat.; Verlassenschaftsabhandlung; TBP 1828).

Autor(en)
Christian Fastl
Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Schmidt, Familie‟, in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: ().

[Letzte inhaltliche Änderung: 03/06/2005]